Mit "Rings" kam jetzt der 10. Film zum Ringu-Thema in die Kinos.
Wer hat da noch den Überblick?
Es gibt das Original "Ringu" mit der Fortsetzung "Ringu 2" und dem Prequel "Ring 0". Dann gibt es eine gefloppte alternative Fortsetzung des Originals "Rasen". Das erste Remake "The Ring Virus" kommt aus Südkorea. Des weiteren gibt es 2 amerikanische Remakes mit "The Ring" und "The Ring 2". "Rings", der 3. amerikanische Film spielt 13 Jahre nach dem 2. Teil. Schließlich gibt es noch 2 weitere japanische Versionen mit "Sadako 3D" und "Sadako 3D 2". In den japanischen Filmen heißt das Mädchen aus dem Brunnen "Sadako Yamamura", in den amerikanischen Filmen "Samara Morgan".
Ringu-Filme in chronologischer Reihenfolge
1998 Ringu (Ring - Das Original) - Japan (Hideo Nakata)
1998 Rasen (Ring Spiral) - Japan (George Iida)
1999 Ringu 2 - Japan (Hideo Nakata)
1999 The Ring Virus (Ring) - Südkorea (Kim Dong-bin) - Remake von Ringu
2000 Ringu Zero: Bāsudei (Ring 0: Birthday) - Japan (Norio Tsuruta)
2002 The Ring (Ring) - USA (Gore Verbinski) - Remake von Ringu
2005 The Ring 2 (Ring 2) - USA (Hideo Nakata) - Remake von Ringu 2
2012 Sadako 3D - Japan (Tsutomu Hanabusa)
2013 Sadako 3D 2 - Japan (Tsutomu Hanabusa)
2017 Rings - USA (F. Javier Gutiérrez)
IMDb-Rating (Internet-Filmdatenbank)
7,3 - Ringu (Ring - Das Original) - Japan (Hideo Nakata)
7,1 - The Ring (Ring) - USA (Gore Verbinski) - Remake von Ringu
6,4 - The Ring Virus (Ring) - Südkorea (Kim Dong-bin) - Remake von Ringu
6,1 - Ringu Zero: Bāsudei (Ring 0: Birthday) - Japan (Norio Tsuruta)
6,0 - Ringu 2 - Japan (Hideo Nakata)
5,4 - The Ring 2 (Ring 2) - USA (Hideo Nakata) - Remake von Ringu 2
5,3 - Rasen (Ring Spiral) - Japan (George Iida)
5,1 - Rings - USA (F. Javier Gutiérrez)
4,6 - Sadako 3D 2 - Japan (Tsutomu Hanabusa)
3,8 - Sadako 3D - Japan (Tsutomu Hanabusa)
Ringu-Filme sehen: Bewegte Bilder
Ringu (Ring - Das Original) -Trailer
Rasen (Ring Spiral) - halber Film
Ringu 2 - Trailer
The Ring Virus (Ring) - kompletter Film
Ringu Zero: Bāsudei (Ring 0: Birthday) - Trailer
The Ring (Ring) - Trailer
The Ring 2 (Ring 2) - Trailer
Sadako 3D - kompletter Film
Sadako 3D 2 - Trailer
Rings - Trailer
Ringu-Filme kaufen bei Amazon
1998 Ringu (Ring - Das Original) - Japan (Hideo Nakata)
1998 Rasen (Ring Spiral) - Japan (George Iida)
1999 Ringu 2 - Japan (Hideo Nakata)
1999 The Ring Virus (Ring) - Südkorea (Kim Dong-bin) - Remake von Ringu
2000 Ringu Zero: Bāsudei (Ring 0: Birthday) - Japan (Norio Tsuruta)
2002 The Ring (Ring) - USA (Gore Verbinski) - Remake von Ringu
2005 The Ring 2 (Ring 2) - USA (Hideo Nakata) - Remake von Ringu 2
2012 Sadako 3D - Japan (Tsutomu Hanabusa)
2013 Sadako 3D 2 - Japan (Tsutomu Hanabusa)
2017 Rings - USA (F. Javier Gutiérrez)
Welche Ringu-Filme hast du schon gesehen? Findest du die japanischen oder die amerikanischen Filme besser?
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Sonntag, 5. Februar 2017
Samstag, 28. Juni 2014
Sehenswert im Kino: Boyhood (Filmkritiken)
Filmtitel: Boyhood
USA 2014, FSK 6, Länge: 165 Min
Genre: Drama
Regie: Richard Linklater (Before-Trilogie)
Besetzung: Ellar Coltrane, Lorelei Linklater, Patricia Arquette, Ethan Hawke
Kinostart: 5. Juni 2014 - Gesehen: 27. Juni 2014
Inhalt
Das Leben des sechsjährigen Mason Jr. (Ellar Coltrane) wird auf den Kopf gestellt, als seine Mutter Olivia (Patricia Arquette) mit ihm und seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater) in ihre Heimat Texas zurückkehrt, um noch einmal das College zu besuchen. Dort bekommen die Kinder immerhin auch ihren Vater Mason Sr. (Ethan Hawke), der seit der Scheidung kaum für sie da gewesen ist, wieder öfter zu Gesicht. Mason Jr. muss sich mit seiner neuen Lebenssituation arrangieren – und durchlebt so die zwölf Jahre, die aus einem kleinen Jungen einen Mann machen: Es stehen Campingausflüge mit dem Vater an, es wird das erste Bier getrunken, der erste Joint geraucht und auch die erste große Liebe erlebt. Doch die Männergeschichten von Olivia sorgen immer wieder für Probleme… (Quelle: Filmstarts.de)
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
+ Film, der über 12 Jahre gedreht wurde
+ viele Facetten (lustig, emotional, dramatisch, tragisch, ...)
+ sehr gute Schauspieler
Was hat mir nicht so gefallen?
- ein paar Längen
Meine Bewertung:
14 von 15 Punkten
Andere Bewertungen, Kritiken & Analysen:
IMDb: 8,9 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 9 von 10
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 10 von 10
Video-Kritik (Filmanalyse)
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
USA 2014, FSK 6, Länge: 165 Min
Genre: Drama
Regie: Richard Linklater (Before-Trilogie)
Besetzung: Ellar Coltrane, Lorelei Linklater, Patricia Arquette, Ethan Hawke
Kinostart: 5. Juni 2014 - Gesehen: 27. Juni 2014
Inhalt
Das Leben des sechsjährigen Mason Jr. (Ellar Coltrane) wird auf den Kopf gestellt, als seine Mutter Olivia (Patricia Arquette) mit ihm und seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater) in ihre Heimat Texas zurückkehrt, um noch einmal das College zu besuchen. Dort bekommen die Kinder immerhin auch ihren Vater Mason Sr. (Ethan Hawke), der seit der Scheidung kaum für sie da gewesen ist, wieder öfter zu Gesicht. Mason Jr. muss sich mit seiner neuen Lebenssituation arrangieren – und durchlebt so die zwölf Jahre, die aus einem kleinen Jungen einen Mann machen: Es stehen Campingausflüge mit dem Vater an, es wird das erste Bier getrunken, der erste Joint geraucht und auch die erste große Liebe erlebt. Doch die Männergeschichten von Olivia sorgen immer wieder für Probleme… (Quelle: Filmstarts.de)
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
+ Film, der über 12 Jahre gedreht wurde
+ viele Facetten (lustig, emotional, dramatisch, tragisch, ...)
+ sehr gute Schauspieler
Was hat mir nicht so gefallen?
- ein paar Längen
Meine Bewertung:
14 von 15 Punkten
Andere Bewertungen, Kritiken & Analysen:
IMDb: 8,9 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 9 von 10
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 10 von 10
Video-Kritik (Filmanalyse)
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Sonntag, 1. Juni 2014
Sehenswert im Kino: Edge of Tomorrow (Filmkritiken)
Edge of Tomorrow (3D)
USA/Australien 2014, FSK 12, Länge: 113 Min
Genre: Sci-Fi, Action
Regie: Doug Liman (Die Bourne Identität)
Besetzung: Tom Cruise (Mission: Impossible), Emily Blunt (Looper)
Kinostart: 29. Mai 2014 - Gesehen: 31. Mai 2014
Inhalt
In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft wird die Erde von einer technologisch weit überlegenen Alienrasse – den sogenannten Mimics – invadiert. In unerbittlichen Angriffen legen sie ganze Städte in Schutt und Asche, lassen nichts als Tod und Verderben zurück. Keine Armee der Welt vermag die zerstörerische Kraft aufzuhalten. Major Bill Cage (Tom Cruise), der über keinerlei Kampferfahrung verfügt, wird ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert, der sich als Selbstmordkommando herausstellt. Er stirbt schon nach kurzer Zeit, gerät dabei jedoch unerklärlicherweise in eine Zeitschleife, die ihn den Tag des Gefechts immer wieder aufs Neue erleben lässt. Jede Schlacht, die er durchlebt, macht ihn zu einem besseren Soldaten. Schon bald kämpft er Seite an Seite mit Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces und beginnt, neue Hoffnung zu schöpfen. Lässt sich die Erde möglicherweise doch noch retten? (Quelle: Filmstarts.de)
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
+ Besser als der Trailer
+ Wie "Täglich grüßt das Murmeltier" (Zeitschleife)
+ Visuelle Effekte
+ Tom Cruise
+ Aliens
+ Humor
Was hat mir nicht so gefallen?
- 3D-Effekte
- Das Ende
Meine Bewertung:
13 von 15 Punkten
Andere Bewertungen, Kritiken & Analysen::
IMDb: 8,2 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 8,5 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 6 von 10
Video-Kritik (Filmanalyse)
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
USA/Australien 2014, FSK 12, Länge: 113 Min
Genre: Sci-Fi, Action
Regie: Doug Liman (Die Bourne Identität)
Besetzung: Tom Cruise (Mission: Impossible), Emily Blunt (Looper)
Kinostart: 29. Mai 2014 - Gesehen: 31. Mai 2014
Inhalt
In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft wird die Erde von einer technologisch weit überlegenen Alienrasse – den sogenannten Mimics – invadiert. In unerbittlichen Angriffen legen sie ganze Städte in Schutt und Asche, lassen nichts als Tod und Verderben zurück. Keine Armee der Welt vermag die zerstörerische Kraft aufzuhalten. Major Bill Cage (Tom Cruise), der über keinerlei Kampferfahrung verfügt, wird ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert, der sich als Selbstmordkommando herausstellt. Er stirbt schon nach kurzer Zeit, gerät dabei jedoch unerklärlicherweise in eine Zeitschleife, die ihn den Tag des Gefechts immer wieder aufs Neue erleben lässt. Jede Schlacht, die er durchlebt, macht ihn zu einem besseren Soldaten. Schon bald kämpft er Seite an Seite mit Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces und beginnt, neue Hoffnung zu schöpfen. Lässt sich die Erde möglicherweise doch noch retten? (Quelle: Filmstarts.de)
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
+ Besser als der Trailer
+ Wie "Täglich grüßt das Murmeltier" (Zeitschleife)
+ Visuelle Effekte
+ Tom Cruise
+ Aliens
+ Humor
Was hat mir nicht so gefallen?
- 3D-Effekte
- Das Ende
Meine Bewertung:
13 von 15 Punkten
Andere Bewertungen, Kritiken & Analysen::
IMDb: 8,2 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 8,5 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 6 von 10
Video-Kritik (Filmanalyse)
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Dienstag, 27. Mai 2014
Sehenswert im Kino: Godzilla (Filmkritiken)
Godzilla (3D)
USA 2014, FSK 12, Länge: 123 Min
Genre: Sci-Fi, Action, Abenteuer
Regie: Gareth Edwards
Besetzung: Aaron Taylor-Johnson, Bryan Cranston
Kinostart: 15. Mai 2014, Gesehen: 25. Mai 2014
Inhalt
1999: Bei Bohrungen auf den Philippinen werden Überreste gigantischer Kreaturen gefunden. Etwas entkommt. Kurz darauf kommt es in dem japanischen Atomkraftwerk, bei dem der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston) beschäftigt ist, zu einer Katastrophe. 15 Jahre später ist die Großstadt rund um das Kraftwerk als atomar verseuchtes Sperrgebiet deklariert. Doch Brody glaubt die offizielle Version des Grundes für das Unglück nicht (es soll ein Erdbeben gewesen sein). Als sein beim Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um seinen Vater zur Heimkehr in die USA zu bewegen, wird er von diesem zu einem letzten Trip in die gesperrte Zone überredet. Dort erkennt Joe Brody die gleichen Warnzeichen wie vor 15 Jahren und bald bricht auch schon das Chaos über die Gegend herein. Ein Monster, das kurz darauf auf den Namen Muto getauft wird und sich von Atomkraft ernährt, hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Während das Monster gen Hawaii zieht, sucht das US-Militär verzweifelt nach einem Weg es zu stoppen. Ichiro Serizawa (Ken Watanabe), der die Urzeitmonster seit Jahrzehnten erforscht, glaubt die einzige Lösung zu kennen: ein sagenumwobenes weiteres Monster und Mutos natürlicher Feind: Godzilla! (Quelle: Filmstarts.de)
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
+ Godzilla-Animation
+ Godzilla kommt sympathisch rüber
+ Effekte
+ Sound
Was hat mir nicht so gefallen?
- Godzilla taucht erst sehr spät auf
- Film hat ein paar Längen
- keine Identifikation mit Charakteren möglich
- die anderen Monster stehen zu sehr im Vordergrund
- 3D na ja ...
Meine Bewertung:
10 von 15 Punkten
Andere Bewertungen, Kritiken & Analysen:
IMDb: 7,3 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 3,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 8,5 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 7 von 10
Video-Kritik (Brodie1979): 4 von 5 Punkten
Video-Kritik (Filmanalyse)
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
USA 2014, FSK 12, Länge: 123 Min
Genre: Sci-Fi, Action, Abenteuer
Regie: Gareth Edwards
Besetzung: Aaron Taylor-Johnson, Bryan Cranston
Kinostart: 15. Mai 2014, Gesehen: 25. Mai 2014
Inhalt
1999: Bei Bohrungen auf den Philippinen werden Überreste gigantischer Kreaturen gefunden. Etwas entkommt. Kurz darauf kommt es in dem japanischen Atomkraftwerk, bei dem der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston) beschäftigt ist, zu einer Katastrophe. 15 Jahre später ist die Großstadt rund um das Kraftwerk als atomar verseuchtes Sperrgebiet deklariert. Doch Brody glaubt die offizielle Version des Grundes für das Unglück nicht (es soll ein Erdbeben gewesen sein). Als sein beim Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um seinen Vater zur Heimkehr in die USA zu bewegen, wird er von diesem zu einem letzten Trip in die gesperrte Zone überredet. Dort erkennt Joe Brody die gleichen Warnzeichen wie vor 15 Jahren und bald bricht auch schon das Chaos über die Gegend herein. Ein Monster, das kurz darauf auf den Namen Muto getauft wird und sich von Atomkraft ernährt, hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Während das Monster gen Hawaii zieht, sucht das US-Militär verzweifelt nach einem Weg es zu stoppen. Ichiro Serizawa (Ken Watanabe), der die Urzeitmonster seit Jahrzehnten erforscht, glaubt die einzige Lösung zu kennen: ein sagenumwobenes weiteres Monster und Mutos natürlicher Feind: Godzilla! (Quelle: Filmstarts.de)
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
+ Godzilla-Animation
+ Godzilla kommt sympathisch rüber
+ Effekte
+ Sound
Was hat mir nicht so gefallen?
- Godzilla taucht erst sehr spät auf
- Film hat ein paar Längen
- keine Identifikation mit Charakteren möglich
- die anderen Monster stehen zu sehr im Vordergrund
- 3D na ja ...
Meine Bewertung:
10 von 15 Punkten
Andere Bewertungen, Kritiken & Analysen:
IMDb: 7,3 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 3,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 8,5 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 7 von 10
Video-Kritik (Brodie1979): 4 von 5 Punkten
Video-Kritik (Filmanalyse)
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Samstag, 9. November 2013
Sehenswert im Kino: "Fack Ju Göhte" (Filmkritik)
Titel: Fack Ju Göhte
Genre: SchulKomödie, Romanze
Regie: Bora Dagtekin (Türkisch für Anfänger)
Darsteller: Elyas M'Barek, Karoline Herfurth, Jana Pallaske
Deutschland 2013, FSK 12, Länge: 118 Min
Kinostart: 07.11.2013
Handlung
Kleinganove Zeki Müller (Elyas M'Barek) landet bei der Suche nach seiner Diebesbeute als Aushilfslehrer an einer Schule. Den Lehrerberuf führt er laut eigener Aussage nur nebenberuflich aus und das merkt man schnell: Er bedient sich unkonventioneller Methoden, wie beispielsweise seiner an Schülern erprobten Paintball-Pädagogik, und hat auch sonst keinen blassen Schimmer von den Unterrichtsthemen. Als Neuer an der Schule bekommt er gleich die Problemklasse aufs Auge gedrückt. Mit seinen rabiaten Mitteln und ungewöhnlichen Lehrmethoden mischt er die Chaosklasse und auch die Lehrerschaft ordentlich auf. Und schließlich ist da noch die Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth), die ihm nicht nur dank ihrer pädagogischen Ratschläge etwas bedeutet... Zeki muss sich entscheiden, ob er die Chance auf ein anständiges Leben und die große Liebe ergreifen will. ... (Quelle: Filmstarts.de)
Trailer
Alle Teaser von Fack Ju Göhte
Warum habe ich den Film gesehen?
Weil Karoline Herfurth zu meinen Lieblingsschauspielerinnen gehört.
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
- Karoline Herfurth mal wieder in einer Komödie zu sehen, sehr überzeugend!
- Elyas M'Barek, der als Arschloch sehr sympathisch rüber kommt
- Jana Pallaske (als Charlie)
- Chantal
- keine Längen, obwohl 2 Std für eine Komödie recht lang sind
- sehr lustig
- Outtakes im Abspann
Was hat mir nicht so gefallen?
- ein paar Gags sind etwas zu übertrieben
- Story etwas vorhersehbar
Fazit
Die beste deutsche Komödie seit langem. Karoline Herfurth in Bestform! Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und viel gelacht, was will man bei einer Komödie mehr?
Meine Genre-Wertung: 14 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)
Andere Bewertungen:
IMDb: 7,9 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 8,5 von 10 (Genre), 7,5 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 7 von 10
Links:
Genre: SchulKomödie, Romanze
Regie: Bora Dagtekin (Türkisch für Anfänger)
Darsteller: Elyas M'Barek, Karoline Herfurth, Jana Pallaske
Deutschland 2013, FSK 12, Länge: 118 Min
Kinostart: 07.11.2013
![]() |
| Karoline Herfurth & Elyas M'Barek in Fack Ju Göhte |
Kleinganove Zeki Müller (Elyas M'Barek) landet bei der Suche nach seiner Diebesbeute als Aushilfslehrer an einer Schule. Den Lehrerberuf führt er laut eigener Aussage nur nebenberuflich aus und das merkt man schnell: Er bedient sich unkonventioneller Methoden, wie beispielsweise seiner an Schülern erprobten Paintball-Pädagogik, und hat auch sonst keinen blassen Schimmer von den Unterrichtsthemen. Als Neuer an der Schule bekommt er gleich die Problemklasse aufs Auge gedrückt. Mit seinen rabiaten Mitteln und ungewöhnlichen Lehrmethoden mischt er die Chaosklasse und auch die Lehrerschaft ordentlich auf. Und schließlich ist da noch die Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth), die ihm nicht nur dank ihrer pädagogischen Ratschläge etwas bedeutet... Zeki muss sich entscheiden, ob er die Chance auf ein anständiges Leben und die große Liebe ergreifen will. ... (Quelle: Filmstarts.de)
Trailer
Alle Teaser von Fack Ju Göhte
Warum habe ich den Film gesehen?
Weil Karoline Herfurth zu meinen Lieblingsschauspielerinnen gehört.
Meine Kritik
Was hat mir gefallen?
- Karoline Herfurth mal wieder in einer Komödie zu sehen, sehr überzeugend!
- Elyas M'Barek, der als Arschloch sehr sympathisch rüber kommt
- Jana Pallaske (als Charlie)
- Chantal
- keine Längen, obwohl 2 Std für eine Komödie recht lang sind
- sehr lustig
- Outtakes im Abspann
Was hat mir nicht so gefallen?
- ein paar Gags sind etwas zu übertrieben
- Story etwas vorhersehbar
Fazit
Die beste deutsche Komödie seit langem. Karoline Herfurth in Bestform! Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und viel gelacht, was will man bei einer Komödie mehr?
Meine Genre-Wertung: 14 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)
Andere Bewertungen:
IMDb: 7,9 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 8,5 von 10 (Genre), 7,5 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 7 von 10
Links:
- FJG-Website
- Facebook-Seite von Fack Ju Göhte
- FJG auf IMDb
- FJG auf Filmstarts.de
- FJG auf Wikipedia
- Fanpage von Karoline Herfurth
- Karoline Herfurth auf Facebook
- Meine Facebook-Fanseite von Karoline Herfurth
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Samstag, 5. Oktober 2013
Sehenswert im Kino: "Der Schaum der Tage" (Filmkritik)
Titel: Der Schaum der Tage
Original: L'Ecume des jours
Genre: Fantasy, Liebesdrama, Surreale Liebesgeschichte
Regie: Michel Gondry (Vergiss mein nicht)
Darsteller: Romain Duris, Audrey Tautou, Gad Elmaleh
Nationalität: F 2013, FSK 12, Länge: 94 Min (30 Min gekürzt)
Kinostart: 03.10.2013
Handlung
In einer surrealen Welt, in der man auf Wolken durch die Luft reisen kann und Pianos Barkeeper ersetzen, lebt Colin (Romain Duris), ein junger Mann, der die schönen Dinge des Lebens zu schätzen weiß: Partys, Frauen und Musik. Colin kann sich all diese Annehmlichkeiten leisten und so fehlt es ihm an nichts - bis auf eine Frau, die er ehrlich und von ganzem Herzen liebt. Seinem Freund Chick (Gad Elmaleh) ergeht es da ganz anders. Chick hat zwar kein Geld, doch ist er mit der wunderschönen Alise (Aïssa Maïga) zusammen. Eines Tages lernt Colin auf einer Party Chloé (Audrey Tautou) kennen und verliebt sich in sie. Die beiden werden ein Paar und endlich lernt Colin die Liebe kennen, die er sich schon immer gewünscht hat. Die jungen Liebenden heiraten, doch in den Flitterwochen verspürt Chloé einen leichten Schmerz in ihrer Brust. Bei einer ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, dass in ihrer Lunge eine Seerose wächst. Auch Fachleute wissen Chloé nicht zu helfen und halten das seltsame medizinische Problem für unlösbar ... (Quelle: Filmstarts.de)
Video-Kritik mit Trailer (DVDKritik)
Warum habe ich den Film gesehen?
Weil ich französische Filme und insbesondere Filme mit Audrey Tautou mag. Auch die visuellen Effekte haben mich gereizt.
Meine Filmkritik
Was hat mir gefallen?
- die visuellen Effekte
- die Kameraführung
- die Filmmusik
- Audrey Tautou
Was hat mir nicht so gefallen?
- die Story, die vielleicht aufgrund der um 30 Min gekürzte Fassung leidet
- die etwas zu kitschige Liebesgeschichte
- der übertriebener Einsatz der visuellen Effekte, die häufig sinnfrei erscheinen
Fazit
Eine Bewertung fällt mir schwer. Visuell top, Story eher flop.
Am Anfang wird man von den visuellen Effekten fast erschlagen.
Später wird es etwas zäh und langatmig.
Dadurch dass der Film um 30 Minuten gekürzt wurde, wirkt der Film nicht flüssig.
Und warum wird ausgerechnet eine harmlose Seerose als Krankheit gewählt?
Ich bin hin- und hergerissen und gebe deshalb dem Film eine durchschnittliche Bewertung.
Meine Bewertung: 8 von 15 Punkten (Noch sehenswert)
Andere Bewertungen
Links
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
Original: L'Ecume des jours
Genre: Fantasy, Liebesdrama, Surreale Liebesgeschichte
Regie: Michel Gondry (Vergiss mein nicht)
Darsteller: Romain Duris, Audrey Tautou, Gad Elmaleh
Nationalität: F 2013, FSK 12, Länge: 94 Min (30 Min gekürzt)
Kinostart: 03.10.2013
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| Der Schaum der Tage |
Handlung
In einer surrealen Welt, in der man auf Wolken durch die Luft reisen kann und Pianos Barkeeper ersetzen, lebt Colin (Romain Duris), ein junger Mann, der die schönen Dinge des Lebens zu schätzen weiß: Partys, Frauen und Musik. Colin kann sich all diese Annehmlichkeiten leisten und so fehlt es ihm an nichts - bis auf eine Frau, die er ehrlich und von ganzem Herzen liebt. Seinem Freund Chick (Gad Elmaleh) ergeht es da ganz anders. Chick hat zwar kein Geld, doch ist er mit der wunderschönen Alise (Aïssa Maïga) zusammen. Eines Tages lernt Colin auf einer Party Chloé (Audrey Tautou) kennen und verliebt sich in sie. Die beiden werden ein Paar und endlich lernt Colin die Liebe kennen, die er sich schon immer gewünscht hat. Die jungen Liebenden heiraten, doch in den Flitterwochen verspürt Chloé einen leichten Schmerz in ihrer Brust. Bei einer ärztlichen Untersuchung wird festgestellt, dass in ihrer Lunge eine Seerose wächst. Auch Fachleute wissen Chloé nicht zu helfen und halten das seltsame medizinische Problem für unlösbar ... (Quelle: Filmstarts.de)
Video-Kritik mit Trailer (DVDKritik)
Warum habe ich den Film gesehen?
Weil ich französische Filme und insbesondere Filme mit Audrey Tautou mag. Auch die visuellen Effekte haben mich gereizt.
Meine Filmkritik
Was hat mir gefallen?
- die visuellen Effekte
- die Kameraführung
- die Filmmusik
- Audrey Tautou
Was hat mir nicht so gefallen?
- die Story, die vielleicht aufgrund der um 30 Min gekürzte Fassung leidet
- die etwas zu kitschige Liebesgeschichte
- der übertriebener Einsatz der visuellen Effekte, die häufig sinnfrei erscheinen
Fazit
Eine Bewertung fällt mir schwer. Visuell top, Story eher flop.
Am Anfang wird man von den visuellen Effekten fast erschlagen.
Später wird es etwas zäh und langatmig.
Dadurch dass der Film um 30 Minuten gekürzt wurde, wirkt der Film nicht flüssig.
Und warum wird ausgerechnet eine harmlose Seerose als Krankheit gewählt?
Ich bin hin- und hergerissen und gebe deshalb dem Film eine durchschnittliche Bewertung.
Meine Bewertung: 8 von 15 Punkten (Noch sehenswert)
Andere Bewertungen
- IMDb: 6,4 von 10 (User)
- Filmstarts.de-Kritik: 2 von 5
- Video-Kritik (DVDKritik): 7 von 10 (Genre), 6 von 10 (Gesamt)
- Video-Kritik (DieFilmfabrik): 3 von 10
Links
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Sonntag, 18. August 2013
Sehenswert im Kino: "Elysium" (Filmkritik)
Titel: Elysium
Genre: Sci-Fi | Action | Drama
Regie: Neill Blomkamp (Distric 9)
Darsteller: Matt Damon, Jodie Foster, Sharlto Copley (District 9)
Nationalität: USA 2013, FSK 16, Länge: 109 Min
Kinostart: 15.08.2013
Visionäre SciFi-Action mit Matt Damon, der eine Revolution gegen eine menschenverachtende Zweiklassengesellschaft anzettelt. (Kino.de)
Handlung
Im Jahr 2154 ist die Menschheit in zwei Klassen aufgeteilt: Die wenigen Reichen, die in einer luxuriösen Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der vollkommen ruinierten, überbevölkerten Erde dahinvegetiert. Die politische Hardlinerin Rhodes (Jodie Foster) vertritt die Regierung und geht für den Schutz des Luxus-Status der Raumstation und ihrer Bewohner buchstäblich über Leichen. Sie vertritt sehr strenge Anti-Immigrations-Gesetze, doch das hindert die verarmten und verzweifelten Menschenmassen auf der Erde nicht, zahlreiche Versuche zu unternehmen, nach Elysium zu gelangen. Unterstützt wird Rhodes von dem Soldaten Kruger (Sharlto Copley), der auf der Erde die Drecksarbeit für sie erledigt. Der vorbestrafte Arbeiter Max (Matt Damon) ist eine der vielen hoffnungslosen Seelen auf dem blauen Planeten. Er bekommt nach einem Arbeitsunfall mit radioaktiver Strahlung die erschütternde Diagnose, dass er innerhalb der nächsten fünf Tage sterben wird - es sei denn, er gelangt nach Elysium, denn auf dem fortschrittlichen Raumschiff gibt es ausgezeichnete medizinische Möglichkeiten, die der Oberschicht vorbehalten sind. Max lässt sich einen androiden Kampfanzug an den Körper operieren und zieht fortan in den Krieg gegen die anhaltende soziale Ungerechtigkeit... (Quelle: Filmstarts.de)
TRAILER
Mein Kommentar zum Film
Es gibt 4 Gründe, warum ich mir diesen Film angeschaut habe: das Genre: Sci-Fi, Jodie Foster (einer meiner Lieblingsschauspielerinnen), Matt Damon (einer meiner Lieblingsschauspieler) und Regisseur Neill Blomkamp ("District 9" hat mir sehr gut gefallen).
Nach dem Trailer war ich etwas skeptisch, ob der Film meine Erwartungen erfüllen könnte, aber jetzt kann ich sagen - der Film hat meine Erwartungen übertroffen. Er ist durchweg spannend. Die Handlung hat immer wieder überraschende Wendungen parat. Für meinen Geschmack gab es allerdings zu viele und zu lange Kampfszenen, die den Film nicht unbedingt besser machen. Eine Liebesgeschichte kommt natürlich auch vor. Das Ende fällt etwas unspektakulär aus, ist aber durchaus passend.
Das Design der Erde im Jahr 2154, als auch die neue Welt "Elysium" wurden recht realistisch und visuell perfekt umgesetzt. An den Special Effects ist auch nichts auszusetzen. Der Soundtrack ist passend, fällt weder besonders negativ noch besonders positiv auf.
Matt Damon (ich liebe ja die Bourne-Filme) macht seine Sache gewohnt gut. Jodie Foster hat eine für sie eher untypische unsympathische Rolle, die ihr wenig Spielraum lässt. Dabei wirkt sie so kühl, wie z. B. in "Inside Man".
Wer sollte sich den Film anschauen? Fans von Matt Damon und/oder Jodie Foster, auch die, denen "District 9" gefallen hat ansonsten alle Fans von Dystopien sowie düsteren und actionreichen Sci-Fi-Filmen.
Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Genrewertung)
Andere Bewertungen & Videokritiken:
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
Genre: Sci-Fi | Action | Drama
Regie: Neill Blomkamp (Distric 9)
Darsteller: Matt Damon, Jodie Foster, Sharlto Copley (District 9)
Nationalität: USA 2013, FSK 16, Länge: 109 Min
Kinostart: 15.08.2013
Visionäre SciFi-Action mit Matt Damon, der eine Revolution gegen eine menschenverachtende Zweiklassengesellschaft anzettelt. (Kino.de)
Handlung
Im Jahr 2154 ist die Menschheit in zwei Klassen aufgeteilt: Die wenigen Reichen, die in einer luxuriösen Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der vollkommen ruinierten, überbevölkerten Erde dahinvegetiert. Die politische Hardlinerin Rhodes (Jodie Foster) vertritt die Regierung und geht für den Schutz des Luxus-Status der Raumstation und ihrer Bewohner buchstäblich über Leichen. Sie vertritt sehr strenge Anti-Immigrations-Gesetze, doch das hindert die verarmten und verzweifelten Menschenmassen auf der Erde nicht, zahlreiche Versuche zu unternehmen, nach Elysium zu gelangen. Unterstützt wird Rhodes von dem Soldaten Kruger (Sharlto Copley), der auf der Erde die Drecksarbeit für sie erledigt. Der vorbestrafte Arbeiter Max (Matt Damon) ist eine der vielen hoffnungslosen Seelen auf dem blauen Planeten. Er bekommt nach einem Arbeitsunfall mit radioaktiver Strahlung die erschütternde Diagnose, dass er innerhalb der nächsten fünf Tage sterben wird - es sei denn, er gelangt nach Elysium, denn auf dem fortschrittlichen Raumschiff gibt es ausgezeichnete medizinische Möglichkeiten, die der Oberschicht vorbehalten sind. Max lässt sich einen androiden Kampfanzug an den Körper operieren und zieht fortan in den Krieg gegen die anhaltende soziale Ungerechtigkeit... (Quelle: Filmstarts.de)
TRAILER
Mein Kommentar zum Film
Es gibt 4 Gründe, warum ich mir diesen Film angeschaut habe: das Genre: Sci-Fi, Jodie Foster (einer meiner Lieblingsschauspielerinnen), Matt Damon (einer meiner Lieblingsschauspieler) und Regisseur Neill Blomkamp ("District 9" hat mir sehr gut gefallen).
Nach dem Trailer war ich etwas skeptisch, ob der Film meine Erwartungen erfüllen könnte, aber jetzt kann ich sagen - der Film hat meine Erwartungen übertroffen. Er ist durchweg spannend. Die Handlung hat immer wieder überraschende Wendungen parat. Für meinen Geschmack gab es allerdings zu viele und zu lange Kampfszenen, die den Film nicht unbedingt besser machen. Eine Liebesgeschichte kommt natürlich auch vor. Das Ende fällt etwas unspektakulär aus, ist aber durchaus passend.
Das Design der Erde im Jahr 2154, als auch die neue Welt "Elysium" wurden recht realistisch und visuell perfekt umgesetzt. An den Special Effects ist auch nichts auszusetzen. Der Soundtrack ist passend, fällt weder besonders negativ noch besonders positiv auf.
Matt Damon (ich liebe ja die Bourne-Filme) macht seine Sache gewohnt gut. Jodie Foster hat eine für sie eher untypische unsympathische Rolle, die ihr wenig Spielraum lässt. Dabei wirkt sie so kühl, wie z. B. in "Inside Man".
Wer sollte sich den Film anschauen? Fans von Matt Damon und/oder Jodie Foster, auch die, denen "District 9" gefallen hat ansonsten alle Fans von Dystopien sowie düsteren und actionreichen Sci-Fi-Filmen.
Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Genrewertung)
Andere Bewertungen & Videokritiken:
- IMDb: 7,2 von 10 (User)
- Filmstarts.de-Kritik: 3,0 von 5
- Video-Kritik (DVDKritik): 7 von 10 (Genre), 5 von 10 (Gesamt)
- Video-Kritik (DieFilmfabrik): 7,5 von 10
- Video-Kritik (Brodie 79): 4 von 5
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
Sonntag, 23. Juni 2013
Sehenswert im Kino: "The Purge - Die Säuberung" (Filmkritik)
The Purge - Die Säuberung
Genre: Sci-Fi | Thriller | Horror
Regie: James DeMonaco
Besetzung: Ethan Hawke, Lena Headey, Tony Oller
Land: USA 2013, FSK 16, Länge: 85 Min
Kinostart: 13.06.2013
Inhalt:
"In einem von der Kriminalität beherrschten Amerika im Jahr 2022 sieht sich die Regierung riesigen Problemen ausgesetzt: Weil die Gefängnisse überfüllt sind und die Anzahl der Straftaten anders kaum noch in den Griff zu bekommen ist, greift man zu einer radikalen Maßnahme: Es wird einmal im Jahr eine 12-Stunden-Frist eingeführt, in der jedes Verbrechen, egal ob Diebstahl oder Mord, legal wird und damit auch keine Strafe nach sich zieht. Die Polizei kann nicht gerufen werden und auch die Krankenhäuser verweigern jede Hilfe innerhalb dieser zwölf Stunden. Das soll den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Probleme zu lösen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Als ein Einbrecher das Versteck von James Sandin (Ethan Hawke), seiner Frau Mary (Lena Headey) und ihren gemeinsamen Kindern entdeckt, wird eine schicksalsträchtige Kette von Ereignissen in Gang gesetzt: Für James und seine Familie scheint es fast unmöglich zu sein, die Nacht zu überstehen ohne selbst zu Tätern zu werden." (Quelle: Filmstarts.de)
Filmclips & Trailer
Meine Filmkritik:
Die Idee zum Film, dass jeder einmal im Jahr 12 Stunden lang ohne Konsequenzen morden darf, um die Menschheit vom "Abschaum" zu "säubern" ist schon ziemlich krass... Ähnlich war es ja auch bei den "Tributen von Panem". Der Film beschränkt sich dabei auf die Gechichte der Familie eines Sicherheitsexperten, die ihr Haus und sich vor Eindringlingen schützen müssen. Das hat mich wiederum stark an "Hostage" mit Bruce Willis, oder auch an "Panic Room" mit Jodie Foster erinnert. Der Film ist durchgehend spannend, aber auch brutal. Was mich immer stört sind verletzte Menschen, die plötzlich wieder relativ fit sind und ins Geschehen eingreifen. Auch der immer wieder der gleiche Effekt, dass einer in letzter Sekunde auftaucht, um jemanden vor dem Tod zu retten. Trotzdem, insgesamt der beste Psycho-Horror-Thriller dieses Jahres.
Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr Sehenswert)
Andere Bewertungen:
IMDb: 5,6 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 2 von 5
Video-Kritik von DVDKritik: 8 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik von DieFilmfabrik: 8 von 10
Video-Kritik von Filmanalyse
Links:
Wikipedia: The Purge - Die Säüberung
Facebook: The Purge - Die Säuberung
Amazon: The Purge - Die Säuberung
Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?
Genre: Sci-Fi | Thriller | Horror
Regie: James DeMonaco
Besetzung: Ethan Hawke, Lena Headey, Tony Oller
Land: USA 2013, FSK 16, Länge: 85 Min
Kinostart: 13.06.2013
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| The Purge - Die Säuberung |
"In einem von der Kriminalität beherrschten Amerika im Jahr 2022 sieht sich die Regierung riesigen Problemen ausgesetzt: Weil die Gefängnisse überfüllt sind und die Anzahl der Straftaten anders kaum noch in den Griff zu bekommen ist, greift man zu einer radikalen Maßnahme: Es wird einmal im Jahr eine 12-Stunden-Frist eingeführt, in der jedes Verbrechen, egal ob Diebstahl oder Mord, legal wird und damit auch keine Strafe nach sich zieht. Die Polizei kann nicht gerufen werden und auch die Krankenhäuser verweigern jede Hilfe innerhalb dieser zwölf Stunden. Das soll den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Probleme zu lösen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Als ein Einbrecher das Versteck von James Sandin (Ethan Hawke), seiner Frau Mary (Lena Headey) und ihren gemeinsamen Kindern entdeckt, wird eine schicksalsträchtige Kette von Ereignissen in Gang gesetzt: Für James und seine Familie scheint es fast unmöglich zu sein, die Nacht zu überstehen ohne selbst zu Tätern zu werden." (Quelle: Filmstarts.de)
Filmclips & Trailer
"Ich wünsche euch eine sichere Nacht!"
Meine Filmkritik:
Die Idee zum Film, dass jeder einmal im Jahr 12 Stunden lang ohne Konsequenzen morden darf, um die Menschheit vom "Abschaum" zu "säubern" ist schon ziemlich krass... Ähnlich war es ja auch bei den "Tributen von Panem". Der Film beschränkt sich dabei auf die Gechichte der Familie eines Sicherheitsexperten, die ihr Haus und sich vor Eindringlingen schützen müssen. Das hat mich wiederum stark an "Hostage" mit Bruce Willis, oder auch an "Panic Room" mit Jodie Foster erinnert. Der Film ist durchgehend spannend, aber auch brutal. Was mich immer stört sind verletzte Menschen, die plötzlich wieder relativ fit sind und ins Geschehen eingreifen. Auch der immer wieder der gleiche Effekt, dass einer in letzter Sekunde auftaucht, um jemanden vor dem Tod zu retten. Trotzdem, insgesamt der beste Psycho-Horror-Thriller dieses Jahres.
Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr Sehenswert)
Andere Bewertungen:
IMDb: 5,6 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 2 von 5
Video-Kritik von DVDKritik: 8 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik von DieFilmfabrik: 8 von 10
Video-Kritik von Filmanalyse
Links:
Wikipedia: The Purge - Die Säüberung
Facebook: The Purge - Die Säuberung
Amazon: The Purge - Die Säuberung
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Sonntag, 9. Juni 2013
Sehenswert im Kino: "After Earth" (Filmkritik)
Titel: After Earth
Genre: Sci-Fi | Abenteuer | Action
Regie: M. Night Shyamalan
Darsteller: Jaden Smith, Will Smith
Land: USA 2013, FSK 12, Länge: 100 Min
Kinostart: 06.06.2013
Handlung:
Es ist eintausend Jahre her, dass die Menschheit nach einer verheerenden Katastrophe die Erde verlassen musste und Nova Prime ihre neue Heimat wurde. Der legendäre General Cypher Raige (Will Smith) kehrt nach Jahren der Abwesenheit und Dienstpflicht zu seiner Familie zurück, zu der er mittlerweile ein entfremdetes Verhältnis hat. Doch nun ist er bereit, ein guter Vater zu sein und sich um seinen dreizehnjährigen Sohn Kitai (Jaden Smith) zu kümmern. Als ein Asteroidenhagel Cyphers und Kitais Schiff zerstört, müssen die beiden auf einem bisher unbekannten und gefährlichen Planeten notlanden. Bei dem Zusammenprall wird Cypher schwer verletzt. Nun liegt es an Kitai, schnell das feindselige Gelände zu erkunden und die Rettungsaktion zu leiten. Sein ganzes Leben lang hat sich Kitai nichts anderes gewünscht, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und wie dieser ein großer Soldat zu werden. Jetzt bekommt er seine Chance. Doch um ihn herum lauern unbekannte Gefahren, hochentwickelte Tiere greifen ihn an und eine feindselige Alien-Kreatur ist ihm auf den Fersen... (Quelle: Filmstarts.de)
TRAILER
Meine Kritik:
Der Trailer hatte mich neugierig gemacht, auch wenn er mich nicht ganz überzeugte. Wie so oft habe ich mir dann vorher einige Kritiken angehört bzw gelesen. Die waren eher negativ. Trotzdem wollte ich den Film sehen, habe aber meine Erwartungen deutlich herabgesetzt. Das war auch gut so.
Ich hatte auf einen Sci-Fi Film gehofft, aber "After Earth" war dann doch leider überwiegend ein Abenteuerfilm mit Sci-Fi-Elementen.
Die Story ist eher dürftig. Die schauspielerischen Leistungen und die Dialoge von Jaden und Will Smith leider auch. ich konnte mit den beiden Hauptakteuren irgendwie nicht richtig mitfiebern. Trotz einiger Längen ist "After Earth" aber durchaus auch spannend und insgesamt nicht so schlecht, wie einige Kritiker ihn machen. Sicherlich sind auch die Effekte und Animationen nicht alle perfekt. Das Szenenbild und insbesondere die Soundtrack von James Newton Howard haben mir aber sehr gut gefallen!
Die Scientololgy-Parallelen im Film sind aber auch nicht von der Hand zu weisen (z. B. Angstbekämpfung bzw Angstkontrolle und Gefühlskontolle).
Meine Bewertung: 7 von 15 Punkten (Noch sehenswert)
Sehr niedrige Bewetungen gebe ich eher selten und so sind die 7 Punkte, die ich "After Earth" gebe - im Vergleich zu den anderen 20 Filmen, die ich dieses Jahr gesehen habe - die immerhin zweitschlechteste Bewertung...
Andere Bewertungen:
IMDb: 4,7 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 3,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 1,0 von 10 (Genre), 2 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 3 von 10
Links:
Offizielle Website von After Earth
After Earth auf Wikipedia
DVD auf Amazon
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Genre: Sci-Fi | Abenteuer | Action
Regie: M. Night Shyamalan
Darsteller: Jaden Smith, Will Smith
Land: USA 2013, FSK 12, Länge: 100 Min
Kinostart: 06.06.2013
Handlung:
Es ist eintausend Jahre her, dass die Menschheit nach einer verheerenden Katastrophe die Erde verlassen musste und Nova Prime ihre neue Heimat wurde. Der legendäre General Cypher Raige (Will Smith) kehrt nach Jahren der Abwesenheit und Dienstpflicht zu seiner Familie zurück, zu der er mittlerweile ein entfremdetes Verhältnis hat. Doch nun ist er bereit, ein guter Vater zu sein und sich um seinen dreizehnjährigen Sohn Kitai (Jaden Smith) zu kümmern. Als ein Asteroidenhagel Cyphers und Kitais Schiff zerstört, müssen die beiden auf einem bisher unbekannten und gefährlichen Planeten notlanden. Bei dem Zusammenprall wird Cypher schwer verletzt. Nun liegt es an Kitai, schnell das feindselige Gelände zu erkunden und die Rettungsaktion zu leiten. Sein ganzes Leben lang hat sich Kitai nichts anderes gewünscht, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und wie dieser ein großer Soldat zu werden. Jetzt bekommt er seine Chance. Doch um ihn herum lauern unbekannte Gefahren, hochentwickelte Tiere greifen ihn an und eine feindselige Alien-Kreatur ist ihm auf den Fersen... (Quelle: Filmstarts.de)
TRAILER
Meine Kritik:
Der Trailer hatte mich neugierig gemacht, auch wenn er mich nicht ganz überzeugte. Wie so oft habe ich mir dann vorher einige Kritiken angehört bzw gelesen. Die waren eher negativ. Trotzdem wollte ich den Film sehen, habe aber meine Erwartungen deutlich herabgesetzt. Das war auch gut so.
Ich hatte auf einen Sci-Fi Film gehofft, aber "After Earth" war dann doch leider überwiegend ein Abenteuerfilm mit Sci-Fi-Elementen.
Die Story ist eher dürftig. Die schauspielerischen Leistungen und die Dialoge von Jaden und Will Smith leider auch. ich konnte mit den beiden Hauptakteuren irgendwie nicht richtig mitfiebern. Trotz einiger Längen ist "After Earth" aber durchaus auch spannend und insgesamt nicht so schlecht, wie einige Kritiker ihn machen. Sicherlich sind auch die Effekte und Animationen nicht alle perfekt. Das Szenenbild und insbesondere die Soundtrack von James Newton Howard haben mir aber sehr gut gefallen!
Die Scientololgy-Parallelen im Film sind aber auch nicht von der Hand zu weisen (z. B. Angstbekämpfung bzw Angstkontrolle und Gefühlskontolle).
Meine Bewertung: 7 von 15 Punkten (Noch sehenswert)
Sehr niedrige Bewetungen gebe ich eher selten und so sind die 7 Punkte, die ich "After Earth" gebe - im Vergleich zu den anderen 20 Filmen, die ich dieses Jahr gesehen habe - die immerhin zweitschlechteste Bewertung...
Andere Bewertungen:
IMDb: 4,7 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 3,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 1,0 von 10 (Genre), 2 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 3 von 10
Links:
Offizielle Website von After Earth
After Earth auf Wikipedia
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Donnerstag, 30. Mai 2013
Sehenswert im Kino: "Passion" (Filmkritik)
Titel: Passion
Remake des französischen Thrillers "Love Crime" von Alain Corneau
Genre: Drama, Thriller, Krimi
Regie: Brian de Palma
Besetzung: Rachel McAdams, Noomi Rapace, Karoline Herfurth
Drehzeit: 06.03.2012 bis 11.04.2012
Kinostart: 02.05.2013
DVD-Veröffentlichung: 19.11.2013
Inhalt
Zwei Frauen liefern sich einen erbitterten Machtkampf. Christine (Rachel McAdams) ist eine smarte und ehrgeizige Führungskraft in der Berliner Niederlassung eines internationalen Werbeunternehmens. Ihre wichtigste Mitarbeiterin Isabelle (Noomi Rapace) verstrickt sie in manipulative Machtspiele und nutzt die zunehmend intime Beziehung für sich aus. Sie demütigt Isabelle vor versammelter Belegschaft. Diese sinnt auf Rache und hat mit der treuen Assistentin Dani (Karoline Herfurth) eine überaus engagierte Verbündete an der Seite. Es kommt zu einer Katastrophe...(Quelle: Filmstarts.de)
Trailer & Filmclips
Meine Kommentar zum Film:
Als Fan von Karoline Herfurth musste ich mir "Passion" natürlich anschauen, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht getan, weil die Kritiken im Vorfeld doch eher negativ waren. Ich wollte mir aber selbst ein Urteil bilden und hatte meine Erwartungen vorsichtshalber etwas heruntergeschraubt ...
Mir gefiel der Psychokrieg um Macht, Erfolg und Liebe zwischen den drei sehr unterschiedlichen Frauen aber sehr gut. Als Erotik-Thriller, wie der Film beworben wurde, würde ich den Streifen allerdings nicht bezeichnen, eher als Psychothriller-Drama mit Krimielementen. Hitchcock lässt grüßen!
Ich hatte auch befürchtet, dass Karoline Herfurth nur eine sehr kleine unbedeutende Rolle hat, auch weil sie im Trailer nicht vorkam, aber dem war zum Glück nicht so. Sie hat sogar eine sehr entscheidende Rolle ...!
Hier gibt es ein sehr gutes "Making of" von "Passion", mit vielen Szenen und Hintergründen zum Film, in dem aber leider auch recht viel von der Handlung vorweggenommen wird (Achtung: Spoiler!). Deshalb solltet ihr euch vielleicht besser zuerst den Film im Kino anschauen.
Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
IMDb
Filmstarts.de
DVD auf Amazon
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Remake des französischen Thrillers "Love Crime" von Alain Corneau
Genre: Drama, Thriller, Krimi
Regie: Brian de Palma
Besetzung: Rachel McAdams, Noomi Rapace, Karoline Herfurth
Drehzeit: 06.03.2012 bis 11.04.2012
Kinostart: 02.05.2013
DVD-Veröffentlichung: 19.11.2013
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| "Passion" von Brian de Palma mit Rachel McAdams, Noomi Rapace und Karoline Herfurth |
Inhalt
Zwei Frauen liefern sich einen erbitterten Machtkampf. Christine (Rachel McAdams) ist eine smarte und ehrgeizige Führungskraft in der Berliner Niederlassung eines internationalen Werbeunternehmens. Ihre wichtigste Mitarbeiterin Isabelle (Noomi Rapace) verstrickt sie in manipulative Machtspiele und nutzt die zunehmend intime Beziehung für sich aus. Sie demütigt Isabelle vor versammelter Belegschaft. Diese sinnt auf Rache und hat mit der treuen Assistentin Dani (Karoline Herfurth) eine überaus engagierte Verbündete an der Seite. Es kommt zu einer Katastrophe...(Quelle: Filmstarts.de)
Trailer & Filmclips
Meine Kommentar zum Film:
Als Fan von Karoline Herfurth musste ich mir "Passion" natürlich anschauen, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht getan, weil die Kritiken im Vorfeld doch eher negativ waren. Ich wollte mir aber selbst ein Urteil bilden und hatte meine Erwartungen vorsichtshalber etwas heruntergeschraubt ...
Mir gefiel der Psychokrieg um Macht, Erfolg und Liebe zwischen den drei sehr unterschiedlichen Frauen aber sehr gut. Als Erotik-Thriller, wie der Film beworben wurde, würde ich den Streifen allerdings nicht bezeichnen, eher als Psychothriller-Drama mit Krimielementen. Hitchcock lässt grüßen!
Ich hatte auch befürchtet, dass Karoline Herfurth nur eine sehr kleine unbedeutende Rolle hat, auch weil sie im Trailer nicht vorkam, aber dem war zum Glück nicht so. Sie hat sogar eine sehr entscheidende Rolle ...!
Hier gibt es ein sehr gutes "Making of" von "Passion", mit vielen Szenen und Hintergründen zum Film, in dem aber leider auch recht viel von der Handlung vorweggenommen wird (Achtung: Spoiler!). Deshalb solltet ihr euch vielleicht besser zuerst den Film im Kino anschauen.
Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
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Samstag, 20. April 2013
Sehenswert im Kino: "Mama" (Filmkritik)
Titel: Mama
Remake: Mamá (2008)
Genre: Horror | Thriller | Mystery
Regie: Andrés Muschietti
Darsteller:
Jessica Chastain als Annabel, Nikolaj Coster-Waldau als Lucas, Javier Botet als Mama
Megan Charpentier & Morgan McGarry als Victoria, Isabelle Nélisse als Lilly
Drehorte: Hamilton, Ontario, Canada
Nationalität: Spanien/Kanada 2012, FSK 16, Länge: 100 Min
Kinostart: 18.04.2013
Handlung:
Als ihr Vater eines Tages ihre Mutter umbringt, laufen die beiden Schwestern Victoria (Megan Charpentier) und Lilly (Isabelle Nélisse) davon und verstecken sich in dem Wald nahe ihres Wohnortes. Fünf Jahre lang suchen ihr Onkel Lucas (Nikolaj Coster-Waldau) und dessen Freundin Annabel (Jessica Chastain) verzweifelt nach den Mädchen. Als die beiden eines Tages lebend in einer Hütte gefunden werden, ist die Erleichterung groß und das Paar nimmt die Schwestern bei sich zu Hause auf. Annabel gibt sich große Mühe, die beiden Mädchen als eine Art Ersatzmutter wieder zur Normalität zurückzuführen, doch gleichzeitig spürt sie, dass eine böse Macht gemeinsam mit den Kindern ins Haus eingedrungen ist. Einige Fragen sind kaum zu ignorieren, beispielsweise wie die kleinen Mädchen auf eigene Faust so lange überleben konnten. Mit den Antworten kommt Annabel bald die Erkenntnis, dass das Flüstern, welches sie nachts hört, von den Lippen einer tödlichen Präsenz herrührt ... (Quelle: Filmstarts.de)
TRAILER
Meine Kritik:
Story:
Der Film beruht auf dem Kurzfilm "Mamá", den du dir weiter unten anschauen kannst.
Die Frage, wie die beiden Kinder fünf Jahre im Wald überleben konnten und wie sie sich später entwickeln werden, hat durchaus seinen Reiz. Und was hat es mit "Mama" auf sich? Die zweite Frage wurde meiner Meinung nach etwas zu früh im Film aufgelöst, so dass von der Spannung etwas verloren geht.
Ende:
Das Ende ist durchaus etwas überraschend - ein Happy-End sollte man (zum Glück) nicht erwarten.
Ausstattung:
Die anfängliche sehr gute düster-gruselige Atmosphäre lässt leider im Verlaufe des Films nach.
Cast:
Erwähnenswert ist hier natürlich Jessica Chastain (Annabel), die mit einer schwarzen Kurzhaarfrisur, die etwas überforderte Ersatzmama hervorragend rüberbringt. Auch die beiden Mädchen machen ihre Sache gut, insbesondere die kleine Isabelle Nélisse (Lilly) spielt die verwahrloste Kleine grandios!
Wer sollte sich das anschauen?
Fans von japanischen Horrorfilmen, wie "Ringu" oder "Ju-on" sind hier gut aufgehoben.
Fazit:
Mir als Fan asiatischer Horrorfilmen, hat "Mama" gut gefallen. Irgendwie hat man zwar alles schon einmal ähnlich woanders gesehen, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Ich bin schon das ein oder andere Mal zusammengezuckt, aber gewisse Szenen hatten auch ihre Komik.
Meine Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)
Kurzfilm "Mamà" (Vorlage zum Kinofilm)
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IMDb
Wikipedia
Filmstarts.de
DVD auf Amazon (30.12.2013)
Video-Kritiken:
DVD-Kritik
Die FilmFabrik
Remake: Mamá (2008)
Genre: Horror | Thriller | Mystery
Regie: Andrés Muschietti
Darsteller:
Jessica Chastain als Annabel, Nikolaj Coster-Waldau als Lucas, Javier Botet als Mama
Megan Charpentier & Morgan McGarry als Victoria, Isabelle Nélisse als Lilly
Drehorte: Hamilton, Ontario, Canada
Nationalität: Spanien/Kanada 2012, FSK 16, Länge: 100 Min
Kinostart: 18.04.2013
"Geisterschocker mit Gänsehautgarantie"
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| Mama |
Als ihr Vater eines Tages ihre Mutter umbringt, laufen die beiden Schwestern Victoria (Megan Charpentier) und Lilly (Isabelle Nélisse) davon und verstecken sich in dem Wald nahe ihres Wohnortes. Fünf Jahre lang suchen ihr Onkel Lucas (Nikolaj Coster-Waldau) und dessen Freundin Annabel (Jessica Chastain) verzweifelt nach den Mädchen. Als die beiden eines Tages lebend in einer Hütte gefunden werden, ist die Erleichterung groß und das Paar nimmt die Schwestern bei sich zu Hause auf. Annabel gibt sich große Mühe, die beiden Mädchen als eine Art Ersatzmutter wieder zur Normalität zurückzuführen, doch gleichzeitig spürt sie, dass eine böse Macht gemeinsam mit den Kindern ins Haus eingedrungen ist. Einige Fragen sind kaum zu ignorieren, beispielsweise wie die kleinen Mädchen auf eigene Faust so lange überleben konnten. Mit den Antworten kommt Annabel bald die Erkenntnis, dass das Flüstern, welches sie nachts hört, von den Lippen einer tödlichen Präsenz herrührt ... (Quelle: Filmstarts.de)
TRAILER
Meine Kritik:
Story:
Der Film beruht auf dem Kurzfilm "Mamá", den du dir weiter unten anschauen kannst.
Die Frage, wie die beiden Kinder fünf Jahre im Wald überleben konnten und wie sie sich später entwickeln werden, hat durchaus seinen Reiz. Und was hat es mit "Mama" auf sich? Die zweite Frage wurde meiner Meinung nach etwas zu früh im Film aufgelöst, so dass von der Spannung etwas verloren geht.
Ende:
Das Ende ist durchaus etwas überraschend - ein Happy-End sollte man (zum Glück) nicht erwarten.
Ausstattung:
Die anfängliche sehr gute düster-gruselige Atmosphäre lässt leider im Verlaufe des Films nach.
Cast:
Erwähnenswert ist hier natürlich Jessica Chastain (Annabel), die mit einer schwarzen Kurzhaarfrisur, die etwas überforderte Ersatzmama hervorragend rüberbringt. Auch die beiden Mädchen machen ihre Sache gut, insbesondere die kleine Isabelle Nélisse (Lilly) spielt die verwahrloste Kleine grandios!
Wer sollte sich das anschauen?
Fans von japanischen Horrorfilmen, wie "Ringu" oder "Ju-on" sind hier gut aufgehoben.
Fazit:
Mir als Fan asiatischer Horrorfilmen, hat "Mama" gut gefallen. Irgendwie hat man zwar alles schon einmal ähnlich woanders gesehen, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Ich bin schon das ein oder andere Mal zusammengezuckt, aber gewisse Szenen hatten auch ihre Komik.
Meine Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)
Kurzfilm "Mamà" (Vorlage zum Kinofilm)
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Die FilmFabrik
Sonntag, 14. April 2013
Sehenswert im Kino: "Oblivion" (Filmkritik)
Titel: Oblivion
Übersetzt: Vergessen
Genre: Action | Abenteuer | Sci-Fi
Regie: Joseph Kosinski (Tron: Legacy)
Darsteller: Tom Cruise (Jack), Morgan Freeman (Beech)
Darstellerinnen: Olga Kurylenko (Julia), Andrea Riseborough (Victoria)
Drehorte: Island, USA
Land: USA 2013, FSK 12, Länge: 125
Kinostart: 11.04.2013
Handlung:
Nach einer Apokalypse hat die Menschheit den Planeten Erde verlassen und lebt seit Jahrzehnten hoch über den Wolken. Der spezialisierte Techniker Jack Harper (Tom Cruise) ist einer der wenigen Menschen, die noch auf der fast verwüsteten Erde stationiert sind. Es ist ein gefährlicher Ort. Nach jahrelangen Kämpfen mit furchterregenden alienartigen Lebewesen um lebenswichtige Ressourcen hat Jack seine Aufgabe nun erfüllt. Doch da entdeckt er auf einem Patrouillen-Flug in einem abgestürzten Raumschiff eine Überlebende. Dieser Vorfall löst eine Kettenreaktion höchst mysteriöser Ereignisse aus. Gibt es vielleicht noch weitere Lebewesen, die ihm bislang verborgen blieben?
TRAILER
Meine Kritik:
Handlung: In den ersten 45 Min. fand ich die Story etwas langatmig. So richtig gepackt hat mich der Film da noch nicht. Erst als Jack Julia gerettet hat, wurde die Story interessanter. Die Action war ansprechend und auch gut dosiert. Ich bin auch eher ein Fan von "realistischeren" Zukunftsvisionen. Davon ist dieser Film weit entfernt. Logik konnte man auch nicht erwarten. Außerdem liebe ich ja Sci-Fi- Filme ohne Happy-End. Das wertet einen Film meistens auf. Leider war das hier nicht der Fall. Schade, eigentlich...
Ausstattung: Sehr beeindruckend war das futuristische Design und die Landschaftsaufnahmen, die in Island aufgenommen wurden.
Sound & Musik: Das Sounddesign hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Special Effects: An den Special Effects gibt es absolut nichts auszusetzen.
Cast: Fast eine One-Man-Show. Tom Cruise ist fast in jeder Szene präsent. Er ist aber kein Schauspieler, der mich so richtig beeindrucken kann - er ist halt nicht Bruce Willis ;-). Olga Kurylenko und Andrea Riseborough haben bei mir leider auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Morgan Freeman war gewohnt souverän. Alle anderen sind vernachlässigbar.
Fazit:
Insgesamt hat mich "Oblivion" gut unterhalten, aber vielleicht wäre hier eine Länge von 90 Minuten besser gewesen.Wenn man sich diesen Film anschauen will, dann auf jeden Fall im Kino.
Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Video-Kritiken:
Wie hat Dir "Oblivion" gefallen?
Übersetzt: Vergessen
Genre: Action | Abenteuer | Sci-Fi
Regie: Joseph Kosinski (Tron: Legacy)
Darsteller: Tom Cruise (Jack), Morgan Freeman (Beech)
Darstellerinnen: Olga Kurylenko (Julia), Andrea Riseborough (Victoria)
Drehorte: Island, USA
Land: USA 2013, FSK 12, Länge: 125
Kinostart: 11.04.2013
Bildgewaltiges, spektakuläres Science Fiction-Kino
mit TOM CRUISE über eine Welt nach der Apokalypse.
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| Oblivion mit Tom Cruise |
Handlung:
Nach einer Apokalypse hat die Menschheit den Planeten Erde verlassen und lebt seit Jahrzehnten hoch über den Wolken. Der spezialisierte Techniker Jack Harper (Tom Cruise) ist einer der wenigen Menschen, die noch auf der fast verwüsteten Erde stationiert sind. Es ist ein gefährlicher Ort. Nach jahrelangen Kämpfen mit furchterregenden alienartigen Lebewesen um lebenswichtige Ressourcen hat Jack seine Aufgabe nun erfüllt. Doch da entdeckt er auf einem Patrouillen-Flug in einem abgestürzten Raumschiff eine Überlebende. Dieser Vorfall löst eine Kettenreaktion höchst mysteriöser Ereignisse aus. Gibt es vielleicht noch weitere Lebewesen, die ihm bislang verborgen blieben?
"Wir sind ein effektives Team!"
TRAILER
Meine Kritik:
Handlung: In den ersten 45 Min. fand ich die Story etwas langatmig. So richtig gepackt hat mich der Film da noch nicht. Erst als Jack Julia gerettet hat, wurde die Story interessanter. Die Action war ansprechend und auch gut dosiert. Ich bin auch eher ein Fan von "realistischeren" Zukunftsvisionen. Davon ist dieser Film weit entfernt. Logik konnte man auch nicht erwarten. Außerdem liebe ich ja Sci-Fi- Filme ohne Happy-End. Das wertet einen Film meistens auf. Leider war das hier nicht der Fall. Schade, eigentlich...
Ausstattung: Sehr beeindruckend war das futuristische Design und die Landschaftsaufnahmen, die in Island aufgenommen wurden.
Sound & Musik: Das Sounddesign hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Special Effects: An den Special Effects gibt es absolut nichts auszusetzen.
Cast: Fast eine One-Man-Show. Tom Cruise ist fast in jeder Szene präsent. Er ist aber kein Schauspieler, der mich so richtig beeindrucken kann - er ist halt nicht Bruce Willis ;-). Olga Kurylenko und Andrea Riseborough haben bei mir leider auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Morgan Freeman war gewohnt souverän. Alle anderen sind vernachlässigbar.
Fazit:
Insgesamt hat mich "Oblivion" gut unterhalten, aber vielleicht wäre hier eine Länge von 90 Minuten besser gewesen.Wenn man sich diesen Film anschauen will, dann auf jeden Fall im Kino.
Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Video-Kritiken:
Wie hat Dir "Oblivion" gefallen?
Freitag, 12. April 2013
Sehenswert: "Die Schachspielerin" (DVD-Kritik)
Titel: Die Schachspielerin
Originaltitel: Joueuse
Genre: Tragikomödie | Drama
Regie: Caroline Bottaro
Darsteller: Sandrine Bonnaire (Hélène), Kevin Kline (Dr. Kröger)
Land: F/D 2009, FSK 0, Länge: 97 Min,
Kinostart: 07.01.2010, DVD-Veröffentlichung: 05.08.2010
DVD-Specials: 21 Min (Making of, Trailer)
Handlung:
Hélène lebt in einem kleinen korsischen Dorf, arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel und scheint zufrieden mit ihrem Leben, in dem ein Tag dem anderen gleicht. Eines Tages sieht sie beim Reinigen eines der Hotelzimmer ein attraktives Paar, das gerade Schach spielt. Fasziniert von diesem für sie so geheimnisvollen Spiel, beginnt Hélène die Regeln bis zur Perfektion zu erlernen. Hilfe erhält sie dabei von dem schacherfahrenen Einsiedler Doktor Kröger. Hélènes Wandlung hin zu einer neuen Freiheit beschwört eine Krise in ihren bisherigen Beziehungen zu ihrer Familie, ihren Freunden und dem ganzen Dorf herauf. (Quelle: DVD-Cover)
TRAILER
Meine Filmkritik:
Ich habe zuerst das Buch gelesen und muss sagen, das mir ausnahmsweise der Film sogar besser gefällt als das Buch. Es gibt in der Handlung einige Unterschiede zum Buch: Die Geschichte im Buch spielt auf der Insel Naxos in Griechenland, die Handlung im Film auf Korsika in Frankreich. Im Buch heißt sie Eleni, im Film Hélène. Im Buch stößt sie eine Schachfigur um, im Film sieht sie einem Ehepaar beim Schachspielen zu. Im Buch traut sie sich einem Ex-Lehrer an, der ihr das Spiel beibringt, im Film ist es ein Doktor, bei dem sie putzt, usw. Auch das Ende ist nicht identisch, insofern ist es schon interessant, das Buch zu lesen und den Film zu schauen. Vielleicht gefällt mir der Film auch besser, weil er in Frankreich spielt. Irgendwie wirkt die Handlung und das Verhalten realistischer.
Mir hat die ungewöhnliche Geschichte um eine "einfache" Frau, die unter allen Umständen das Schachspielen erlernen möchte, sehr gut gefallen. Ich habe jedenfalls mit ihr mitgefiebert, dass sie nicht aufgibt und gehofft, dass sie Erfolg haben wird. Es ist ein Film, der Mut macht, seine persönlichen Ziele, Wünsche und Träume zu verfolgen, auch wenn diese noch so unerreichbar erscheinen.
Meine Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Wikipedia: Die Schachspielerin
IMDb: Die Schachspielerin
Amazon: DVD
Meine Buch-Rezension: Die Schachspielerin von Bertina Henrichs
Originaltitel: Joueuse
Genre: Tragikomödie | Drama
Regie: Caroline Bottaro
Darsteller: Sandrine Bonnaire (Hélène), Kevin Kline (Dr. Kröger)
Land: F/D 2009, FSK 0, Länge: 97 Min,
Kinostart: 07.01.2010, DVD-Veröffentlichung: 05.08.2010
DVD-Specials: 21 Min (Making of, Trailer)
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| Die Schachspielerin (DVD-Kritik) |
Hélène lebt in einem kleinen korsischen Dorf, arbeitet als Zimmermädchen in einem Hotel und scheint zufrieden mit ihrem Leben, in dem ein Tag dem anderen gleicht. Eines Tages sieht sie beim Reinigen eines der Hotelzimmer ein attraktives Paar, das gerade Schach spielt. Fasziniert von diesem für sie so geheimnisvollen Spiel, beginnt Hélène die Regeln bis zur Perfektion zu erlernen. Hilfe erhält sie dabei von dem schacherfahrenen Einsiedler Doktor Kröger. Hélènes Wandlung hin zu einer neuen Freiheit beschwört eine Krise in ihren bisherigen Beziehungen zu ihrer Familie, ihren Freunden und dem ganzen Dorf herauf. (Quelle: DVD-Cover)
TRAILER
Meine Filmkritik:
Ich habe zuerst das Buch gelesen und muss sagen, das mir ausnahmsweise der Film sogar besser gefällt als das Buch. Es gibt in der Handlung einige Unterschiede zum Buch: Die Geschichte im Buch spielt auf der Insel Naxos in Griechenland, die Handlung im Film auf Korsika in Frankreich. Im Buch heißt sie Eleni, im Film Hélène. Im Buch stößt sie eine Schachfigur um, im Film sieht sie einem Ehepaar beim Schachspielen zu. Im Buch traut sie sich einem Ex-Lehrer an, der ihr das Spiel beibringt, im Film ist es ein Doktor, bei dem sie putzt, usw. Auch das Ende ist nicht identisch, insofern ist es schon interessant, das Buch zu lesen und den Film zu schauen. Vielleicht gefällt mir der Film auch besser, weil er in Frankreich spielt. Irgendwie wirkt die Handlung und das Verhalten realistischer.
Mir hat die ungewöhnliche Geschichte um eine "einfache" Frau, die unter allen Umständen das Schachspielen erlernen möchte, sehr gut gefallen. Ich habe jedenfalls mit ihr mitgefiebert, dass sie nicht aufgibt und gehofft, dass sie Erfolg haben wird. Es ist ein Film, der Mut macht, seine persönlichen Ziele, Wünsche und Träume zu verfolgen, auch wenn diese noch so unerreichbar erscheinen.
Meine Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Wikipedia: Die Schachspielerin
IMDb: Die Schachspielerin
Amazon: DVD
Meine Buch-Rezension: Die Schachspielerin von Bertina Henrichs
Montag, 18. März 2013
Sehenswert: "Die Geisha" (DVD-Kritik)
Titel: Die Geisha
Original: Memoirs of a Geisha
Genre: Drama | Romanze | Biografie
Regie: Rob Marshall ("Chicago")
Drehorte: Californien, USA
Land: USA, FSK 12, Länge: 139 Kinostart: 19.01.2006
Darsteller:
Zhang Ziyi (aus China) als Sayuri Nitta,
Suzuka Ogo (aus Japan) als junge Sayuri Nitta / Chiyo Sakomoto
Michelle Yeoh (aus Malaysia) als Mameha, Gong Li (aus China) als Hatsumomo
Ken Watanabe: Direktor, Koji Yakusho: Nobu
Handlung:
Die Geschichte der kleinen Chiyo führt uns in die geheimnisvolle und exotische Welt Japans vor dem Zweiten Weltkrieg: Als Kind einer mittellosen Fischerfamilie wird Chiyo als Hausmädchen an ein Geisha-Haus verkauft. Und obwohl ihr die intrigante Geisha des Hauses das Leben zur Hölle macht, blüht Chiyo auf und entwickelt sich vom gewöhnlichen Hausmädchen zur legendären Geisha Sayuri. Die mächtigsten Männer Japans liegen der schönen und gebildeten Sayuri zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt.
TRAILER
3 Oscars:
Soundtrack:
DVD-Specials:
Meine Kritik:
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten endlich auch den Film zu sehen.
Handlung: Natürlich musste viel gekürzt werden, das wurde insbesondere am Anfang und am Ende deutlich. Es geht gleich damit los, dass Chiyo und ihre Schwester Satsu von den Eltern weggeholt werden. Da fehlte mir dann doch die familiäre Vorgeschichte. Auch die letzten Jahre, die im Buch allerdings auch nicht so detailliert beschrieben wurden, fehlten. Das störte mich jedoch nicht, denn das Filmende passte so, wie es war.
Buch/Film: Im Vergleich zum Buch wurde die wichtigsten Handlungen auch im Film gezeigt. Natürlich fehlt einem ab und zu schon die Hintergrundgeschichte. Ich kann jetzt aber schlecht beurteilen, wie ich den Film bewerten würde, wenn ich das Buch nicht vorher gelesen hätte.
Kleine Änderungen wurden aber vorgenommen, z. B. hat Nobu im Roman nur einen Arm und Hatsumomo hat Sayuris Tagebuch entdeckt und nicht wie im Film das Tuch vom Direktor. Im Roman hat sie das Tuch, das eine wichtige Bedeutung für Sayuri hat, auch bis zum Schluss behalten.
Cast: Für Chiyo und Sayuri wurden sehr gute Schauspielerinnen ausgesucht, obwohl Zhang Ziyi eine Chinesin und keine Japanerin ist. Hatsumomo und Mameha hatte ich mir anders vorgestellt, auch sie sind keine Japanerinnen, sondern kommen aus Malaysia und China. Das hat mich dann schon etwas gestört.
Lieblingsszene: Die Szene, die mich am meisten beeindruckt hat, war die erste Begegnung von Chiyo und dem Direktor.
DVD: Auf der DVD gibt es noch sehr interessantes Bonusmaterial. Man erfährt z. B., dass das komplette Dorf extra gebaut wurde. Außerdem bekommt man einen Blick hinter die Kulissen.
Fazit: Ich kann nur jedem empfehlen, zuerst das Buch zu lesen. Die ganze Stimmung, die dort vermittelt wird, kommt im Film leider nicht so ganz rüber. Trotzdem ist der Film sehr empfehlenswert!
Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)
Hier geht es zu meiner Buch-Rezension: Die Geisha von Arthur Golden
Links:
Website: Die Geisha
Wikipedia: Die Geisha
IMDb: Die Geisha
Amazon: DVD
Zhang Ziyi: Fansite, Showcase, Interview
Video: Sayuris-Show-Tanz
Soundtrack: Die Geisha (Memoirs Of A Geisha)
Original: Memoirs of a Geisha
Genre: Drama | Romanze | Biografie
Regie: Rob Marshall ("Chicago")
Drehorte: Californien, USA
Land: USA, FSK 12, Länge: 139 Kinostart: 19.01.2006
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| Die Geisha (Buch & DVD) |
Zhang Ziyi (aus China) als Sayuri Nitta,
Suzuka Ogo (aus Japan) als junge Sayuri Nitta / Chiyo Sakomoto
Michelle Yeoh (aus Malaysia) als Mameha, Gong Li (aus China) als Hatsumomo
Ken Watanabe: Direktor, Koji Yakusho: Nobu
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| Sayuri Nitta / Chiyo Sakomoto |
Die Geschichte der kleinen Chiyo führt uns in die geheimnisvolle und exotische Welt Japans vor dem Zweiten Weltkrieg: Als Kind einer mittellosen Fischerfamilie wird Chiyo als Hausmädchen an ein Geisha-Haus verkauft. Und obwohl ihr die intrigante Geisha des Hauses das Leben zur Hölle macht, blüht Chiyo auf und entwickelt sich vom gewöhnlichen Hausmädchen zur legendären Geisha Sayuri. Die mächtigsten Männer Japans liegen der schönen und gebildeten Sayuri zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt.
TRAILER
3 Oscars:
- Beste Ausstattung
- Beste Kostüme
- Beste Filmmusik
Soundtrack:
DVD-Specials:
- Das Geisha Trainingslager
- Die Entstehung der Hanamachi
- Der Geisha-Look
- Die Musik
- Fotogalerien
Meine Kritik:
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten endlich auch den Film zu sehen.
Handlung: Natürlich musste viel gekürzt werden, das wurde insbesondere am Anfang und am Ende deutlich. Es geht gleich damit los, dass Chiyo und ihre Schwester Satsu von den Eltern weggeholt werden. Da fehlte mir dann doch die familiäre Vorgeschichte. Auch die letzten Jahre, die im Buch allerdings auch nicht so detailliert beschrieben wurden, fehlten. Das störte mich jedoch nicht, denn das Filmende passte so, wie es war.
Buch/Film: Im Vergleich zum Buch wurde die wichtigsten Handlungen auch im Film gezeigt. Natürlich fehlt einem ab und zu schon die Hintergrundgeschichte. Ich kann jetzt aber schlecht beurteilen, wie ich den Film bewerten würde, wenn ich das Buch nicht vorher gelesen hätte.
Kleine Änderungen wurden aber vorgenommen, z. B. hat Nobu im Roman nur einen Arm und Hatsumomo hat Sayuris Tagebuch entdeckt und nicht wie im Film das Tuch vom Direktor. Im Roman hat sie das Tuch, das eine wichtige Bedeutung für Sayuri hat, auch bis zum Schluss behalten.
Cast: Für Chiyo und Sayuri wurden sehr gute Schauspielerinnen ausgesucht, obwohl Zhang Ziyi eine Chinesin und keine Japanerin ist. Hatsumomo und Mameha hatte ich mir anders vorgestellt, auch sie sind keine Japanerinnen, sondern kommen aus Malaysia und China. Das hat mich dann schon etwas gestört.
Lieblingsszene: Die Szene, die mich am meisten beeindruckt hat, war die erste Begegnung von Chiyo und dem Direktor.
DVD: Auf der DVD gibt es noch sehr interessantes Bonusmaterial. Man erfährt z. B., dass das komplette Dorf extra gebaut wurde. Außerdem bekommt man einen Blick hinter die Kulissen.
Fazit: Ich kann nur jedem empfehlen, zuerst das Buch zu lesen. Die ganze Stimmung, die dort vermittelt wird, kommt im Film leider nicht so ganz rüber. Trotzdem ist der Film sehr empfehlenswert!
Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)
Hier geht es zu meiner Buch-Rezension: Die Geisha von Arthur Golden
Links:
Website: Die Geisha
Wikipedia: Die Geisha
IMDb: Die Geisha
Amazon: DVD
Zhang Ziyi: Fansite, Showcase, Interview
Video: Sayuris-Show-Tanz
Soundtrack: Die Geisha (Memoirs Of A Geisha)
Sonntag, 3. März 2013
Sehenswert im Kino: 3096 Tage (Filmkritik)
Titel: 3096 Tage
Sub-Titel: Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch
Original: 3096
Genre: Drama, Biografie
Regie: Sherry Hormann (Anleitung zum Unglücklichsein, Wüstenblume)
Drehbuch: Ruth Toma, Bernd Eichinger (Das Parfum, Der Untergang)
Produktion: Martin Moszkowicz
Musik: Martin Todsharow
Kamera: Michael Ballhaus
Darsteller:
Drehort: München
Info: Der Film wurde in Englisch gedreht, mit internationalen Schauspielern und deutsch synchronisiert (nicht österreichisch!).
Land: USA 2012, FSK 16, Länge: 109 Min
Kinostart: 28.02.13
TRAILER
Handlung:
Die Österreicherin Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie am 2. März 1998 auf dem Weg zur Schule auf offener Straße von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in ein Lieferwagen gezerrt und entführt wird. 3096 Tage hält er sie in einem selbstgebauten Verlies im Keller seines Hauses gefangen. Am 23. August 2006, nach über acht Jahren, gelingt der mittlerweile 18jährigen Natascha aus eigener Kraft die Flucht und noch am selben Tag nimmt sich Wolfgang Priklopil das Leben.
Zitat
"Es war klar, nur einer von uns würde überleben. Am Ende war ich es. Und nicht er!"
FEATURETTE
Meine Kritik:
Vorab
Ich habe das Buch, das mich tief bewegt hat, im Oktober/November 2012 gelesen. Als ich dann gehört habe, dass das Buch auch verfilmt wurde, war klar, dass ich mir den Film auch ansehen musste.
Handlung
Der Film beginnt mit einer Szene, in der die ältere Natascha bei einem Skiurlaub die Chance bekommt auf sich aufmerksam zu machen, um der Entführung eine Ende zu setzen... Das hat mich etwas irritiert. Ich finde diese Anfangssequenz hätte man getrost weglassen können, denn sie taucht später im Film noch einmal auf.
Anschließend sieht man, wie die 8jährige Natascha mit ihrem Vater in einer Kneipe feiert. Am nächsten Morgen streitet sie sich noch mit ihrer Mutter und geht schließlich allein und traurig zur Schule. Das war dann auch schon die ganze Vorgeschichte!
Dann passiert es... Natascha wird entführt.
In der nächsten halben Stunde sieht man die junge Natascha, wie sie die erste Zeit in dem kleinen dunklen Kellerraum verbringen muss. Sie hat Heimweh und sucht deshalb Kontakt zu ihrem Entführer, bettelt oft verzweifelt um etwas zu essen und schreibt einen Brief an ihre Eltern, in der Hoffnung, dass der Entführer ihn auch abschickt… Doch er trichtert ihr ein, dass es niemanden gibt, der Interesse hat, dass sie freikommt bzw. freikauft wird. Dabei hat der psychopathische Entführer nie Lösegeldforderungen gestellt, was er aber verschweigt. Immer wenn sie nicht „gehorcht“ kommt es auch zu ersten Gewalttätigkeiten.
Es gibt eine herzzerreißend Szene, in der sie direkt in die Kamera schaut und um etwas zu Essen bettelt… Grandios gespielt von Amelia Pidgeon - die bis dahin noch keine Schauspielerfahrung hatte!
Dann gibt es einen Zeitsprung von 4 Jahren! Das ist auch mein größter Kritikpunkt – hier hätte man vielleicht eine dritte Schauspielerin einsetzen sollen. Auch sonst gibt es viele Zeitsprünge. Da bietet das Buch deutlich mehr!
Die Rolle der älteren Natascha wird jetzt von Antonia Campbell-Hughes übernommen, bei der deutlich wird, wie abgemagert sie inzwischen ist. Sie möchte nicht mehr gehorchen, bekommt dafür aber die Quittung, in dem sie immer wieder brutal geschlagen und misshandelt wird. Sie darf inzwischen auch mal nach oben in die Wohnung, aber sie ist so eingeschüchtert, dass sie nicht fliehen kann. Das wird in dem Film auch gut umgesetzt und deutlich, denn viele Leute haben sich immer gefragt, warum sie nicht versucht hat zu fliehen. Sie muss harte Arbeit verrichten, darf aber auch mal mit in den Baumarkt. Sie feiert mit ihrem Entführer Weihnachten, wird dann aber auch vergewaltigt. Sie darf nicht mal ihren Namen behalten. Ihre ganze Identität wird ihr genommen.
Das erträgt man eigentlich nur, weil man weiß, dass es gut ausgeht. Der überwiegende Teil des Films handelt von der Beziehung Entführer – Opfer. Polizeiarbeit und Familie wird weitgehend ausgeblendet. Sicher wäre auch das interessant gewesen, aber in 109 Minuten wäre das sicher nicht umfassend umsetzbar gewesen.
Crew
Was gibt es noch zu sagen? Die Kameraführung (Michael Ballhaus) hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Musik (Martin Todsharow), die nur sehr spärlich eingesetzt wurde und gut zum Film passte.
Cast
Alle drei Schauspieler Amelia Pidgeon, Antonia Campbell-Hughes und auch Thure Lindhardt (als Wolfgang Priklopil) haben sehr authentisch und überzeugend gespielt. Da gibt es absolut nichts auszusetzen.
Fazit
Da ich das Buch gelesen habe, finde ich es auch gut, dass es einen Film dazu gibt, auch wenn der Film eigentlich nichts Neues liefert und im Gegenteil vieles weggelassen wird. Man hätte ja sonst auch etwas dazuerfinden müssen. In Natascha Kampuschs Buch wurde ja alle gesagt, abgesehen vom sexuellen Missbrauch, der dort ausgespart wurde und im Film in zwei Szenen dargestellt wurde. Insgesamt kommt der Film "harmloser" rüber als das Buch. Es war mit Sicherheit schlimmer, als es im Film gezeigt wurde. Es mag sein, dass ich den Film - so direkt nach dem ich ihn gesehen habe - zu gut bewerte, aber er ist nicht schlechter wie "The Impossible", dem ich auch 14 Punkte gegeben habe. Außerdem sollte man einen Film unabhängig vom Buch bewerten, in sofern sind meine größten Kritikpunkte entkräftet.
Meine Bewertung: 14 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)
Links:
Offizielle Website: www.3096tage.de
Website: Natascha Kampusch
Facebook: 3096 Tage
Wikipedia: Natascha Kampusch, Entführung
Kritiken: n-tv, Spiegel.de
Video-Kritiken: DVDKritik, DieFilmfabrik
TV-Interview: Natascha Kampusch bei Günther Jauch
Interview mit Sherry Hormann und Michael Ballhaus
Sub-Titel: Die wahre Geschichte der Natascha Kampusch
Original: 3096
Genre: Drama, Biografie
Regie: Sherry Hormann (Anleitung zum Unglücklichsein, Wüstenblume)
Drehbuch: Ruth Toma, Bernd Eichinger (Das Parfum, Der Untergang)
Produktion: Martin Moszkowicz
Musik: Martin Todsharow
Kamera: Michael Ballhaus
Darsteller:
- Amelia Pidgeon (die 10-jährige Natascha Kampusch) aus England, 11 J.
- Antonia Campbell-Hughes (die 14-jährige Natascha) aus Nordirland, 30 J.
- Thure Lindhardt (Wolfgang Priklopil) aus Dänemark, 38 J.
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| Amelia Pidgeon als Natascha Kampusch |
Drehort: München
Info: Der Film wurde in Englisch gedreht, mit internationalen Schauspielern und deutsch synchronisiert (nicht österreichisch!).
Land: USA 2012, FSK 16, Länge: 109 Min
Kinostart: 28.02.13
TRAILER
Handlung:
Die Österreicherin Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie am 2. März 1998 auf dem Weg zur Schule auf offener Straße von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil in ein Lieferwagen gezerrt und entführt wird. 3096 Tage hält er sie in einem selbstgebauten Verlies im Keller seines Hauses gefangen. Am 23. August 2006, nach über acht Jahren, gelingt der mittlerweile 18jährigen Natascha aus eigener Kraft die Flucht und noch am selben Tag nimmt sich Wolfgang Priklopil das Leben.
Zitat
"Es war klar, nur einer von uns würde überleben. Am Ende war ich es. Und nicht er!"
FEATURETTE
Meine Kritik:
Vorab
Ich habe das Buch, das mich tief bewegt hat, im Oktober/November 2012 gelesen. Als ich dann gehört habe, dass das Buch auch verfilmt wurde, war klar, dass ich mir den Film auch ansehen musste.
Handlung
Der Film beginnt mit einer Szene, in der die ältere Natascha bei einem Skiurlaub die Chance bekommt auf sich aufmerksam zu machen, um der Entführung eine Ende zu setzen... Das hat mich etwas irritiert. Ich finde diese Anfangssequenz hätte man getrost weglassen können, denn sie taucht später im Film noch einmal auf.
Anschließend sieht man, wie die 8jährige Natascha mit ihrem Vater in einer Kneipe feiert. Am nächsten Morgen streitet sie sich noch mit ihrer Mutter und geht schließlich allein und traurig zur Schule. Das war dann auch schon die ganze Vorgeschichte!
Dann passiert es... Natascha wird entführt.
In der nächsten halben Stunde sieht man die junge Natascha, wie sie die erste Zeit in dem kleinen dunklen Kellerraum verbringen muss. Sie hat Heimweh und sucht deshalb Kontakt zu ihrem Entführer, bettelt oft verzweifelt um etwas zu essen und schreibt einen Brief an ihre Eltern, in der Hoffnung, dass der Entführer ihn auch abschickt… Doch er trichtert ihr ein, dass es niemanden gibt, der Interesse hat, dass sie freikommt bzw. freikauft wird. Dabei hat der psychopathische Entführer nie Lösegeldforderungen gestellt, was er aber verschweigt. Immer wenn sie nicht „gehorcht“ kommt es auch zu ersten Gewalttätigkeiten.
Es gibt eine herzzerreißend Szene, in der sie direkt in die Kamera schaut und um etwas zu Essen bettelt… Grandios gespielt von Amelia Pidgeon - die bis dahin noch keine Schauspielerfahrung hatte!
Dann gibt es einen Zeitsprung von 4 Jahren! Das ist auch mein größter Kritikpunkt – hier hätte man vielleicht eine dritte Schauspielerin einsetzen sollen. Auch sonst gibt es viele Zeitsprünge. Da bietet das Buch deutlich mehr!
Die Rolle der älteren Natascha wird jetzt von Antonia Campbell-Hughes übernommen, bei der deutlich wird, wie abgemagert sie inzwischen ist. Sie möchte nicht mehr gehorchen, bekommt dafür aber die Quittung, in dem sie immer wieder brutal geschlagen und misshandelt wird. Sie darf inzwischen auch mal nach oben in die Wohnung, aber sie ist so eingeschüchtert, dass sie nicht fliehen kann. Das wird in dem Film auch gut umgesetzt und deutlich, denn viele Leute haben sich immer gefragt, warum sie nicht versucht hat zu fliehen. Sie muss harte Arbeit verrichten, darf aber auch mal mit in den Baumarkt. Sie feiert mit ihrem Entführer Weihnachten, wird dann aber auch vergewaltigt. Sie darf nicht mal ihren Namen behalten. Ihre ganze Identität wird ihr genommen.
Das erträgt man eigentlich nur, weil man weiß, dass es gut ausgeht. Der überwiegende Teil des Films handelt von der Beziehung Entführer – Opfer. Polizeiarbeit und Familie wird weitgehend ausgeblendet. Sicher wäre auch das interessant gewesen, aber in 109 Minuten wäre das sicher nicht umfassend umsetzbar gewesen.
Crew
Was gibt es noch zu sagen? Die Kameraführung (Michael Ballhaus) hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Musik (Martin Todsharow), die nur sehr spärlich eingesetzt wurde und gut zum Film passte.
Cast
Alle drei Schauspieler Amelia Pidgeon, Antonia Campbell-Hughes und auch Thure Lindhardt (als Wolfgang Priklopil) haben sehr authentisch und überzeugend gespielt. Da gibt es absolut nichts auszusetzen.
Fazit
Da ich das Buch gelesen habe, finde ich es auch gut, dass es einen Film dazu gibt, auch wenn der Film eigentlich nichts Neues liefert und im Gegenteil vieles weggelassen wird. Man hätte ja sonst auch etwas dazuerfinden müssen. In Natascha Kampuschs Buch wurde ja alle gesagt, abgesehen vom sexuellen Missbrauch, der dort ausgespart wurde und im Film in zwei Szenen dargestellt wurde. Insgesamt kommt der Film "harmloser" rüber als das Buch. Es war mit Sicherheit schlimmer, als es im Film gezeigt wurde. Es mag sein, dass ich den Film - so direkt nach dem ich ihn gesehen habe - zu gut bewerte, aber er ist nicht schlechter wie "The Impossible", dem ich auch 14 Punkte gegeben habe. Außerdem sollte man einen Film unabhängig vom Buch bewerten, in sofern sind meine größten Kritikpunkte entkräftet.
Meine Bewertung: 14 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)
Links:
Offizielle Website: www.3096tage.de
Website: Natascha Kampusch
Facebook: 3096 Tage
Wikipedia: Natascha Kampusch, Entführung
Kritiken: n-tv, Spiegel.de
Video-Kritiken: DVDKritik, DieFilmfabrik
TV-Interview: Natascha Kampusch bei Günther Jauch
Interview mit Sherry Hormann und Michael Ballhaus
Samstag, 23. Februar 2013
Sehenswert im Kino: Kokowääh 2 (Filmkritik)
Titel: Kokowääh 2
Genre: Komödie
Regie: Til Schweiger
Darsteller: Til Schweiger, Emma Schweiger, Jasmin Gerat, Matthias Schweighöfer
Drehort: Berlin
Land: D 2012, FSK 0, Länge: 110 Min
Kinostart: 07.02.13
Handlung:
Zwei Jahre nachdem Henry (Til Schweiger), Katharina (Jasmin Gerat), Tristan (Samuel Finzi) und Magdalena (Emma Schweiger) eine Patchwork-Familie geworden sind, läuft alles drunter und drüber. Während Magdalena zum ersten Mal verliebt ist, beginnt Henry eine Karriere als Filmproduzent. Bei seinem ersten großen Projekt muss er sich gleich mit dem überkandidelten Jungschauspieler Matthias Schweighöfer (als er selbst) herumschlagen. Katharina hat derweil Schwierigkeiten, sich in der Rolle der Hausfrau und Mutter für Baby Louis zurechtzufinden und Kuckucksvater Tristan durchlebt seine erste Midlife-Crisis mit der jugendlichen Freundin Nora (Jytte Mehrle Böhrnsen). Als er schließlich bei Henry einzieht und auch noch ein attraktives Kindermädchen ins Spiel kommt, droht das Patchwork-Experiment zu scheitern. (Quelle: Filmstarts.de)
Titelsong zu Kokowääh 2: The Script "Hall of Fame"
Meine Kritik:
Vorab: Da ich schon Keinohrhasen, Zweiohrküken und Kokowääh gesehen hatte, musste ich mir auch diesen Film anschauen. Aber große Erwartungen hatte ich nicht, denn auch Zweiohrküken war eine große Enttäuschung für mich.
Handlung: Alles schon einmal dagewesen. Ähnlich wie bei "Zweiohrküken" ist auch hier der Nachteil, dass der Film nicht als eigenständiger Film funktioniert. Man sollte schon die Vorgeschichte kennen. Viele Handlungsstränge wirken arg konstruiert und waren mal mehr und mal weniger lustig. Und warum müssen immer diese "Pipi-Kaka"-Witze sein? Überflüssig und unwitzig!
Cast: Til Schweiger spielt sich wieder einmal mehr oder weniger selbst (Drehbuchautor und Produzent). Matthias Schweighöfer auch, allerdings nur vom Namen her, sein Charakter ist hier schon sehr extrem überzeichnet. Hat mir aber ganz gut gefallen. Jasmin Gerat hat mir auch im ersten Teil schon nicht so zugesagt. Da hat mir Nora Tschirner in den Keinohr-Zweiohr-Filmen schon besser gefallen. Emma Schweiger hat es dann rausgerissen. Allein schon wegen ihr, lohnt es, sich den Film anzuschauen. Sie trägt eigentlich den ganzen Film!
Fazit:
Auch wenn es viel zu kritisieren gibt, hab ich mich insgesamt ganz gut unterhalten gefühlt, hatte einigermaßen Spaß und hab mich insbesondere über jede Szene mit Emma gefreut. Die Musik war auch wieder ganz gut. Ob man sich den Film im Kino anschauen muss? Ich denke, als DVD (wenn es viele Specials geben sollte), oder später im TV reicht auch.
Meine Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Website: wwws.warnerbros.de/kokowaah2/
Facebook: www.facebook.com/kokowaah
Trailer: Kokowääh 2
Outtakes: Kokowääh 2
Genre: Komödie
Regie: Til Schweiger
Darsteller: Til Schweiger, Emma Schweiger, Jasmin Gerat, Matthias Schweighöfer
Drehort: Berlin
Land: D 2012, FSK 0, Länge: 110 Min
Kinostart: 07.02.13
Handlung:
Zwei Jahre nachdem Henry (Til Schweiger), Katharina (Jasmin Gerat), Tristan (Samuel Finzi) und Magdalena (Emma Schweiger) eine Patchwork-Familie geworden sind, läuft alles drunter und drüber. Während Magdalena zum ersten Mal verliebt ist, beginnt Henry eine Karriere als Filmproduzent. Bei seinem ersten großen Projekt muss er sich gleich mit dem überkandidelten Jungschauspieler Matthias Schweighöfer (als er selbst) herumschlagen. Katharina hat derweil Schwierigkeiten, sich in der Rolle der Hausfrau und Mutter für Baby Louis zurechtzufinden und Kuckucksvater Tristan durchlebt seine erste Midlife-Crisis mit der jugendlichen Freundin Nora (Jytte Mehrle Böhrnsen). Als er schließlich bei Henry einzieht und auch noch ein attraktives Kindermädchen ins Spiel kommt, droht das Patchwork-Experiment zu scheitern. (Quelle: Filmstarts.de)
Titelsong zu Kokowääh 2: The Script "Hall of Fame"
Meine Kritik:
Vorab: Da ich schon Keinohrhasen, Zweiohrküken und Kokowääh gesehen hatte, musste ich mir auch diesen Film anschauen. Aber große Erwartungen hatte ich nicht, denn auch Zweiohrküken war eine große Enttäuschung für mich.
Handlung: Alles schon einmal dagewesen. Ähnlich wie bei "Zweiohrküken" ist auch hier der Nachteil, dass der Film nicht als eigenständiger Film funktioniert. Man sollte schon die Vorgeschichte kennen. Viele Handlungsstränge wirken arg konstruiert und waren mal mehr und mal weniger lustig. Und warum müssen immer diese "Pipi-Kaka"-Witze sein? Überflüssig und unwitzig!
Cast: Til Schweiger spielt sich wieder einmal mehr oder weniger selbst (Drehbuchautor und Produzent). Matthias Schweighöfer auch, allerdings nur vom Namen her, sein Charakter ist hier schon sehr extrem überzeichnet. Hat mir aber ganz gut gefallen. Jasmin Gerat hat mir auch im ersten Teil schon nicht so zugesagt. Da hat mir Nora Tschirner in den Keinohr-Zweiohr-Filmen schon besser gefallen. Emma Schweiger hat es dann rausgerissen. Allein schon wegen ihr, lohnt es, sich den Film anzuschauen. Sie trägt eigentlich den ganzen Film!
Fazit:
Auch wenn es viel zu kritisieren gibt, hab ich mich insgesamt ganz gut unterhalten gefühlt, hatte einigermaßen Spaß und hab mich insbesondere über jede Szene mit Emma gefreut. Die Musik war auch wieder ganz gut. Ob man sich den Film im Kino anschauen muss? Ich denke, als DVD (wenn es viele Specials geben sollte), oder später im TV reicht auch.
Meine Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Website: wwws.warnerbros.de/kokowaah2/
Facebook: www.facebook.com/kokowaah
Trailer: Kokowääh 2
Outtakes: Kokowääh 2
Sonntag, 17. Februar 2013
Sehenswert im Kino: Stirb langsam 5 (Filmkritik)
Titel: Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben
Original: A Good Day to Die Hard
Genre: Action | Krimi | Thriller
Regie: John Moore Darsteller: Bruce Willis (John McClane), Jai Courtney (Jack McClane), Sebastian Koch (Komarov), Mary Elizabeth Winstead (Lucy Mclane), Yuliya Snigir (Irina)
Drehorte: Budapest, Moskau, Tschernobyl
Land: USA 2013, FSK 16, Länge: 97 Min Kinostart: 14.02.13
Handlung:
Seit mehr als 20 Jahren hat sich der New Yorker Cop John McClane (Bruce Willis) im Kampf gegen den Terror bewährt und wurde so zum meistgehassten Mann für Terroristen überall auf der Welt. Als ein gefürchteter russischer Führer aus der Gefangenschaft ausbricht und Johns Sohn Jack (Jai Courtney) in die Ereignisse verwickelt wird, reist John nach Russland. Dort will er mittels frecher Sprüche und Waffeneinsatz seinen Spross, mit dem er bislang wenig Kontakt hatte, aus der Gefahrenzone retten. Wie sich herausstellt, ist sein Sohn jedoch alles andere als der von John McClane erwartete Waschlappen geworden. Hier ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen, denn ohne Johns Wissen wurde Jack zu einem kaltschnäuzigen CIA-Agenten ausgebildet und ist ebenso hart im Nehmen wie sein alter Herr. Mit von der Partie ist ein Russe namens Komorov (Sebastian Koch), hinter dem die gesamte russische Unterwelt her ist. Gemeinsam sieht sich das taffe Vater-Sohn-Duo mit Unterstützung von Komorov der halben Sowjet-Armee gegenüber, die einen Machtwechsel in Russland anstrebt… (Quelle: Filmstarts.de)
FEATURETTE
Meine Kritik:
Als Bruce Willis Fan war klar, dass ich mir auch diesen 5. Stirb langsam Teil anschauen werde. Die ersten Kritiken, die ich gehört hatte, waren nicht so positiv, so dass ich meine Erwartungen erst einmal stark herabgesetzt habe, um nicht enttäuscht zu werden.
Ich muss sagen, ich wurde dann positiv überrascht. Es ist ein Action-Film, klar, 75% des Films bestehen ausschließlich aus Action-Szenen! Und obwohl ich kein so großer Action-Fan bin - bei Bruce Willis mache ich eine Ausnahme. Große Spannung kommt allerdings nicht auf. Die Handlung ist auch etwas dürftig, da hat mir der 4. Teil besser gefallen. Ich musste auch das ein oder andere mal schmunzeln, lachen wäre zuviel gesagt. Mir hat die Vater/Sohn-Kombination eigentlich ganz gut gefallen, viele Sprüche zielen auf dieses Verhältnis ab. Als Einzelkämpfer gefällt mir Bruce Willis eigentlich besser, aber in seinem Alter braucht er wohl etwas Unterstützung ... Jai Courtney (als sein Sohn) hat mich jetzt auch nicht so überzeugt - mit Sicherheit kein Nachfolger für Bruce! Ein "Stirb langsam" ohne Willis - das würde sowieso nicht funktionieren!
Etwas ungewöhnlich sind die nur 97 Min lange Spielzeit, mehr gab die Handlung wohl nicht her, oder weitere 30 Min Action wären vielleicht auch zu teuer geworden. Die Action ist 1A, da kann man nichts gegen sagen. Insgesamt geht aber im 5. Teil der Charme der ursprünglichen Stirb langsam Idee doch etwas verloren. Mit Realität und Logik hat dieser Film absolut Null zu tun. Das macht aber auch nichts.
Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Website: www.diehardmovie.com
Facebook: www.facebook.com/Stirb-Langsam-5-Ein-guter-Tag-zum-Sterben
Video-Kritiken: DVDKritik, DieFilmfabrik, Brodie1979
Original: A Good Day to Die Hard
Genre: Action | Krimi | Thriller
Regie: John Moore Darsteller: Bruce Willis (John McClane), Jai Courtney (Jack McClane), Sebastian Koch (Komarov), Mary Elizabeth Winstead (Lucy Mclane), Yuliya Snigir (Irina)
Drehorte: Budapest, Moskau, Tschernobyl
Land: USA 2013, FSK 16, Länge: 97 Min Kinostart: 14.02.13
Handlung:
Seit mehr als 20 Jahren hat sich der New Yorker Cop John McClane (Bruce Willis) im Kampf gegen den Terror bewährt und wurde so zum meistgehassten Mann für Terroristen überall auf der Welt. Als ein gefürchteter russischer Führer aus der Gefangenschaft ausbricht und Johns Sohn Jack (Jai Courtney) in die Ereignisse verwickelt wird, reist John nach Russland. Dort will er mittels frecher Sprüche und Waffeneinsatz seinen Spross, mit dem er bislang wenig Kontakt hatte, aus der Gefahrenzone retten. Wie sich herausstellt, ist sein Sohn jedoch alles andere als der von John McClane erwartete Waschlappen geworden. Hier ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen, denn ohne Johns Wissen wurde Jack zu einem kaltschnäuzigen CIA-Agenten ausgebildet und ist ebenso hart im Nehmen wie sein alter Herr. Mit von der Partie ist ein Russe namens Komorov (Sebastian Koch), hinter dem die gesamte russische Unterwelt her ist. Gemeinsam sieht sich das taffe Vater-Sohn-Duo mit Unterstützung von Komorov der halben Sowjet-Armee gegenüber, die einen Machtwechsel in Russland anstrebt… (Quelle: Filmstarts.de)
FEATURETTE
Meine Kritik:
Als Bruce Willis Fan war klar, dass ich mir auch diesen 5. Stirb langsam Teil anschauen werde. Die ersten Kritiken, die ich gehört hatte, waren nicht so positiv, so dass ich meine Erwartungen erst einmal stark herabgesetzt habe, um nicht enttäuscht zu werden.
Ich muss sagen, ich wurde dann positiv überrascht. Es ist ein Action-Film, klar, 75% des Films bestehen ausschließlich aus Action-Szenen! Und obwohl ich kein so großer Action-Fan bin - bei Bruce Willis mache ich eine Ausnahme. Große Spannung kommt allerdings nicht auf. Die Handlung ist auch etwas dürftig, da hat mir der 4. Teil besser gefallen. Ich musste auch das ein oder andere mal schmunzeln, lachen wäre zuviel gesagt. Mir hat die Vater/Sohn-Kombination eigentlich ganz gut gefallen, viele Sprüche zielen auf dieses Verhältnis ab. Als Einzelkämpfer gefällt mir Bruce Willis eigentlich besser, aber in seinem Alter braucht er wohl etwas Unterstützung ... Jai Courtney (als sein Sohn) hat mich jetzt auch nicht so überzeugt - mit Sicherheit kein Nachfolger für Bruce! Ein "Stirb langsam" ohne Willis - das würde sowieso nicht funktionieren!
Etwas ungewöhnlich sind die nur 97 Min lange Spielzeit, mehr gab die Handlung wohl nicht her, oder weitere 30 Min Action wären vielleicht auch zu teuer geworden. Die Action ist 1A, da kann man nichts gegen sagen. Insgesamt geht aber im 5. Teil der Charme der ursprünglichen Stirb langsam Idee doch etwas verloren. Mit Realität und Logik hat dieser Film absolut Null zu tun. Das macht aber auch nichts.
Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
Links:
Website: www.diehardmovie.com
Facebook: www.facebook.com/Stirb-Langsam-5-Ein-guter-Tag-zum-Sterben
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