Mittwoch, 31. Juli 2013

Lesenswert: "Hector und die Entdeckung der Zeit" von Francois Lelord

Titel: Hector und die Entdeckung der Zeit
Originaltitel: Le nouveau voyage d'Hector. À la poursuite du temps qui passe
Genre: Unterhaltungsliteratur
Autor: Franҫois Lelord
Übersetzung: Ralf Pannowitsch
Erschienen: 2006 - Dt. Erstausgabe: 01.02.2008
Format: Gebundene Ausgabe - 212 Seiten

Hector und die Entdeckung der Zeit - Franҫois Lelord

Zitat:
"Das intensive Leben läßt die Stunden kurz und die Erinnerungen lang erscheinen."

Autor/in:
Franҫois Lelord, 1953 geboren, promovierter Psychiater, gab 1986 seine Praxis auf. Danach war er Unternehmensberater in den Bereichen Arbeitszufriedenheit und Stress. Seit 2004 praktiziert er als Psychiater in Krankenhäusern in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt. Lelord ist mit einer Vietnamesin verheiratet und lebt seit 2008 jeweils ein halbes Jahr in Paris und Bangkok.

Inhalt/Klappentext:
"Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß … Natürlich wollten alle, die zu ihm kamen, das Rezept zum Glücklichsein, und Hector hatte genügend Erfahrung, um dem einen oder anderen helfen zu können. Aber es beschäftigte ihn noch etwas anderes, und er verbrachte mehr und mehr Zeit damit, über Zeit nachzudenken. Über ihren steten Fluss, die Jahre, die verfliegen, und die Frage, warum alle immer zu wenig Zeit haben, obwohl sie ständig in Eile sind. Und obwohl doch jeder eine Menge Zeit spart, weil alles schneller geht als damals, als man noch lange Briefe schrieb.
François Lelord schickt seinen Held in ein neues Abenteuer, und dieses Mal gelingt es Hector, etwas äußerst Flüchtiges einzufangen: die Zeit, die uns Tag für Tag davoneilt."

Inhalt/Buchrücken:
"Existiert die Zeit überhaupt, wenn das Vergangene vergangen ist, die Gegenwart augenblicklich Vergangenheit wird und das Zukünftige sich noch nicht ereignet hat?
Hector, der weltberühmte "Held reinen Herzens" (Der Spiegel), begibt sich auf ein neues Abenteuer und macht sich unerschrocken auf die Suche nach der verlorenen Zeit."

1. Satz:
"Es war einmal ein junger Psychiater namens Hector."

Warum habe ich das Buch gekauft?
Die Hector-Bücher sind mir immer wieder in diversen Buchläden über den Weg gelaufen. Die Frage war dann nur, lese ich das Buch über das Glück, die Liebe oder die Zeit? Ich habe mich für die Zeit entschieden, ein Fehler?

Worum geht es (Tags)?
Zeit, Philosophie, Psychologie, Psychotherapie, Frankreich, Reise, Inuit, China, Mönch

Meine Meinung:

Cover
Die Person auf dem Cover sieht viel zu jung aus, als dass man sie für Hector halten könnte, obwohl im Buch steht, dass er jünger aussieht, als er eigentlich ist. Farblich gefällt mir das Cover aber ganz gut.

Handlung
Die Handlung hat mich nicht so gepackt. Das ersten 47 Seiten haben mir noch ganz gut gefallen, aber dann, als Hector auf Reisen ging bin ich nur noch langsam vorangekommen, weil ich einfach nicht so neugierig war, wie es weitergeht. Die 25 Zeit-Etüden, die Hector aufgestellt hat und die auf Seite 170 ff noch einmal zusammengefasst werden, fand ich jetzt auch nicht so interessant, einfallsreich oder neu.

Was hat mir gefallen?
Gefallen hat mir besonders der Anfang des Buches, als Hector über die Menschen nachgedacht hat, die zu ihm in die Praxis gekommen sind.
Obwohl ich schon viele Bücher über Zeit und Zeitmanagement gelesen habe, und somit oft über die Zeit nachgedacht habe, konnte ich auch aus diesem Buch noch einige neue interessante Gedanken entdecken. 

Was gibt es zu kritisieren?
Die Reisen und die Suche nach dem alten Mönch fallen etwas langatmig aus.

Wer sollte das Buch lesen?
Wer sich für Philosophie und Psycholgie begeistern kann und wer sich öfters Gedanken über die Zeit macht, für den ist es sicher lesenswert. 

Fazit:
Das Buch animiert mich leider nicht, weitere Bücher von Hector bzw. Francois Lelord zu lesen. Habe ich vielleicht mit dem falschen Hector-Buch angefangen? Das Thema fand ich aber dennoch interessant und es hat mich auch zum Nachdenken angeregt. Knappe 3,5 Sterne... 

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen (Noch lesenswert) 

Links:
Amazon: Hector und die Entdeckung der Zeit
Wikipedia: Franҫois Lelord


Hast du dieses Buch  auch gelesen?
Wenn ja, wie hat es dir gefallen?
Wenn nicht, willst du es noch lesen?
Hast du vielleicht schon andere Hector-Bücher von
Franҫois Lelord gelesen?

Samstag, 27. Juli 2013

Kino-Rückblick: Juli 2013

Von den 4 Filmen, die ich in der Kino-Trailervorschau für Juli vorgestellt hatte, habe ich nur 1 gesehen ("Taffe Mädels"). "World War Z" hatte ich ja schon im Juni vorgestellt, aber erst im Juli sehen können. 2 Filme liefen leider (noch) nicht in den Osnabrücker Kinos ("Das Glück der großen Dinge" & "3 Stunden"). Nicht gesehen habe ich auch "The East". Dafür aber "Pacific Rim". 3 Filme waren für mich echte Highlights ("World War Z", "Taffe Mädels" & "The Call - Leg nicht auf"), einer eine totale Enttäuschung ("Pacific Rim")



World War Z (Sci-Fi, Action, Thriller, Horror)
Regie: Marc Forster (James Bond 007 - Ein Quantum Trost)
Besetzung: Brad Pitt (The Tree of Life)

Inhalt
Auf der ganzen Welt bricht eine Pandemie unerklärlichen Ursprungs aus, die die Menschen reihenweise in Zombies verwandelt. U.N.-Mitarbeiter Gerry Lane (Brad Pitt) befindet sich mit seiner Familie in New York City, als die tödliche Epidemie sich weiter ausbreitet und unvorstellbares Chaos entsteht. Mit allen Mitteln versucht Gerry seine Familie aus der Stadt zu schaffen und sie in Sicherheit zu bringen. Dies gestaltet sich denkbar schwer, da die Zombies schneller und stärker als nicht-mutierte Menschen sind. Schließlich wird die Familie zusammen mit anderen Überlebenden auf einen Flugzeugträger mitten im Ozean gebracht, wo sie sich in Sicherheit wähnt. Gerry muss unterdessen im Auftrag der Vereinten Nationen ein Gegenmittel finden, um das Virus zu stoppen. Es bleiben ihm nur noch 90 Tage, bevor es dafür endgültig zu spät ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wird er es schaffen, das Mittel zu finden? Und ist seine Familie wirklich in Sicherheit? (Quelle: Filmstarts.de)

Mein Kommentar
Auf diesen Film hatte ich mich schon lange gefreut! Genau nach meinem Geschmack. Endzeit-Katastrophen-Thriller mit Zombies, die mal so ganz anders sind: Nicht langsam und träge, sondern intelligent und schnell! Die Zombie-Massen-Szenen waren schon beeindruckend. Ich persönlich mag auch Brad Pitt, der fast in jeder Szene zu sehen war. Man hätte diese Rolle aber auch durchaus mit einen anderen Schauspieler besetzen können. Diesen Film werd ich mir mit Sicherheit auch noch einmal auf DVD anschauen.

Bewertung: 14 von 15 Punkten (Sehr sehenswert)

Andere Bewertungen:
IMDb: 7,2 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 3,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 7 von 10 (Genre), 6 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 5 von 10
Video-Kritik (Brodie 79): 3 von 5


Taffe Mädels (Action, Komödie, Krimi)
Original: The Heat
Regie: Paul Feig
Besetzung: Sandra Bullock (Extrem laut und unglaublich nah), Melissa McCarthy

Inhalt
Die ernste, aber tollpatschige New Yorker FBI-Agentin Sarah Ashburn (Sandra Bullock) ist eine Einzelgängerin. Sie hat keine Freunde und wird regelmäßig von ihren Kollegen aufgezogen. Um einen Drogenbaron, der in Boston sein Unwesen treibt, dingfest zu machen, wird sie dorthin versetzt und man stellt ihr die einheimische Streifenpolizistin Shannon Mullins (Melissa McCarthy) zur Seite. Sarah ist davon überhaupt nicht begeistert und fühlt sich überrannt. Auch die resolute Shannon ist von ihrer neuen Kollegin wenig angetan, denn auch sie hat mit zwischenmenschlichen Beziehungen einige Schwierigkeiten und hatte ebenso wie Sarah noch nie einen Partner. Und noch etwas haben die ansonsten so gegensätzlichen Gesetzeshüterinnen gemeinsam - beide haben eine sehr eigenwillige Art, das Verbrechen zu bekämpfen. Bei ihrer Jagd nach dem russischen Drogenboss nimmt das Chaos seinen Lauf. (Quelle: Filmstarts.de)

Mein Kommentar
Der deutsche Titel ist mal wieder selten dämlich und hat mich fast abgeschreckt diesen Film zu sehen. Doch der Trailer hat mir gefallen und ich wurde nicht enttäuscht! Auch wenn der Film mit zwei Stunden Länge für eine Komödie recht lang ist - ich habe mich die ganze Zeit gut unterhalten gefühlt. Die Kritiken zum Film  (siehe unten) sind sehr unterschiedlich - entweder man mag diesen Humor, oder man mag ihn nicht. Ich mochte ihn!

Meine Bewertung: 12 von 15 Punkten (Sehenswert)

Andere Bewertungen:
IMDb: 7,1 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 2,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 7,5 von 10 (Genre), 6 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 4 von 10



Pacific Rim (Sci-Fi-Action)
Regie: Guillermo del Toro (Mama)
Besetzung: Charlie Hunnam (Children of Men ), Idris Elba (Prometheus - Dunkle Zeichen), Rinko Kikuchi (Naokos Lächeln)

Inhalt:
Eine außerirdische Invasion völlig unerwarteten Ursprungs bricht über die Menschheit herein: Nicht aus dem All kommen die Feinde, sondern aus den Tiefen des Pazifischen Ozeans. Die monströsen Kreaturen, auch Kaiju genannt, attackieren weltweit Küstenstädte und dabei kommen Millionen von ums Leben. Um die Kaiju zu besiegen, entwickeln Wissenschaftler überdimensionale Maschinen namens "Jaeger". Jeweils zwei Piloten müssen diese gigantischen Roboter steuern, indem sie ihre Gehirne miteinander und mit der Maschine verknüpfen. Der Pilot Raleigh Becket (Charlie Hunnam) erzielt bei der Bekämpfung der Kaiju besonders gute Erfolge und zunächst scheint es, als würde die Verteidigungsstrategie aufgehen. Doch dies ist ein Irrtum, denn die Aliens gewinnen bald erneut die Oberhand und das nicht länger erfolgversprechende Jaeger-Programm soll eingestampft werden. Einzig Marshall Stacker Pentecost (Idris Elba) glaubt noch an die Roboter und holt Becket zurück, der nach einem folgenschweren Kampfeinsatz die Einheit verlassen hat. Zusammen mit der unerfahrenen Pilotin Mako Mori (Rinko Kikuchi) soll er "seinen" Jaeger in ein letztes Gefecht führen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Denn obwohl die Kaiju übermächtig scheinen, so gibt es doch noch eine Möglichkeit, sie zu überlisten… (Quelle: Filmstarts.de)

Mein Kommentar
Ich bin ja ein Sci-Fi Fan, aber solche "Maschinenschlachten" sind eigentlich nicht so mein Ding. Die überwiegend positiven Kritiken  haben mich dann doch dazu verleiten lassen, mir den Film anzuschauen. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, denn ich fand den Film äußerst langweilig! Schauspieler und Dialoge waren meinem empfinden nach auch schlecht. Den 3D-Effekt kann ich nicht beurteilen, weil ich ständig Probleme mit meiner 3D-Brille hatte, was ziemlich nervig war. Ich hab immer nur gedacht, wann sind die 2 Stunden vorbei? Das passiert mir eher selten... Für mich war das anspruchsloses Popkorn-Kino - sehen und vergessen ... Dennoch gibt es 2 Punkte von mir, einen für Rinko Kikuchi, die auch in "Naokos Lächeln" mitgespielt hat, und einen für die Special-Effekts.

Meine Bewertung: 2 von 15 Punkten (Schwach)

Andere Bewertungen:
IMDb: 7,8 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 4 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 7,5 von 10 (Genre), 5,5 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 7 von 10



The Call - Leg nicht auf! (Action-Thriller)
Regie: Brad Anderson (Person of Interest)
Besetzung: Halle Berry (Cloud Atlas, Movie 43, X-Men), Abigail Breslin (Signs - Zeichen, Little Miss Sunshine, Insel der Abenteuer)

Inhalt:
Jordan Turner (Halle Berry) arbeitet in der Notruf-Zentrale. Sie ist bei ihren Mitarbeitern beliebt und scheint mit ihrem Freund Officer Paul Phillips (Morris Chestnut) das große Los gezogen zu haben. Mit dem Anruf der jungen Casey Welson (Abigail Breslin) rückt dies jedoch schlagartig in den Hintergrund. Für die Telefonistin beginnt ein wahrer Alptraum, bei dem es um Leben und Tod geht, denn Casey wurde auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums betäubt und anschließend entführt. Nun befindet sich das Mädchen in dem Kofferraum des Täters, der es versäumt hat, seinem Opfer das Handy abzunehmen. Während Jordan alle Hebel in Bewegung setzt, um Casey das Leben zu retten, werden alte Erinnerungen an einen ganz ähnlichen Fall wach. Vor sechs Monaten gelang es ihr nicht, ein junges Entführungsopfer zu retten, ein traumatisches Versäumnis, das ihr bis heute schwer zu schaffen macht. Mit Casey sieht sie nun die Chance gekommen, ihr einstiges Versagen wiedergutzumachen. Irgendwann muss Jordan jedoch mit Schrecken erkennen, dass es sich bei dem Täter um keinen Unbekannten handelt...  (Quelle: Filmstarts.de)

Mein Kommentar:
Absolut durchgehend spannender Action-Thriller. Nach einer kurzen (aber wichtigen) Vorgeschichte, geht es darum den Psychopathen zu finden, um die junge Casey (hervorragend gespielt von Abigail Breslin!) zu retten. Leider wird die Handlung gegen Ende des Films wie so oft etwas unrealistisch. Das erhöht aber den Spannungsfaktor und deshalb finde ich das in diesem Fall nicht so  dramatisch. Das Ende des Films würde man so nicht erwarten. Mir hat es aber gut gefallen! Insgesamt fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Action-Thriller-Fans kommen mit Sicherheit bei diesem Film auf ihre Kosten.

Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr Sehenswert)

Andere Bewertungen:
IMDb: 6,6 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 2,5 von 5
Video-Kritik (DVDKritik): 6,5 von 10 (Genre), 6 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 8 von 10


Meine August-Empfehlungen gibt es am 01.08.2013


Hast Du auch einen von diesen Filmen gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?

Freitag, 12. Juli 2013

Kino-Rückblick 2013/1 (Januar-Juni)

Meine Top 10 Filme im 1. Halbjahr 2013


  1. World War Z (Endzeit-Thriller/Horror) - Trailer
  2. The Impossible (Drama/Katastrophe)
  3. 3096 Tage (Entführungs-Drama/Biografie)
  4. Take this Waltz (Tragikomödie) - Trailer
  5. Heute bin ich blond (Tragikomödie) - Trailer
  6. Silver Linings (Tragikomödie)
  7. The Purge - Die Säuberung (Psycho-Sci-Fi-Thriller/Horror)
  8. Du hast es versprochen (Mystery-Thriller/Horror)
  9. Zero Dark Thirty (History-Thriller/Drama) - Trailer
  10. Stoker (Psycho-Thriller/Horror) - Trailer


Welche Kino-Highlights hattest Du?

Samstag, 6. Juli 2013

Neu auf meinem Sub #1

Es gibt ein paar Neuzugänge auf meinem Sub:



  • Ein ganzes halbes Jahr / Jojo Moyes 
  • Das also ist mein Leben / Stephen Chbosky
  • Hector und die Entdeckung der Zeit / Francois Lelord 
  • Amrita / Banana Yoshimoto

Gerade hab ich "In China essen sie den Mond" von Miriam Collée beendet, doch welches Buch soll ich jetzt anfangen?

Ein ganzes halbes Jahr / Jojo Moyes 
>> Zur Zeit Platz 1 auf der Spiegel Bestsellerliste, überall höre und lese ich nur gute Kritiken über das Buch!

Das also ist mein Leben / Stephen Chbosky
>> Dieses Buch wurde schon verfilmt: "Vielleicht lieber morgen"! Hier der Trailer inkl. einer Kritik zum Film.

Hector und die Entdeckung der Zeit / Francois Lelord
>> Fast schon ein Klassiker... Ein bisschen Philosophie über die Zeit?

Amrita / Banana Yoshimoto
>> Nach "Tsugumi" das zweite Buch, was ich von der Autorin lesen möchte: "Amrita ist eine Odyssee durch die heftigsten Turbulenzen des Seelenlebens zu Selbstfindung und neuem Glück, und es ist vor allem eines: eine wunderschöne Hommage an das Leben."

Habt ihr schon eines dieser Bücher gelesen ???

 

Freitag, 5. Juli 2013

Kinovorschau: Juli 2013

Insgesamt starten 12 Filme, die erwähnenswert sind und von denen für mich 4-8 in die engere Wahl kommen. Seit letzter Woche läuft in den Kinos "World War Z", den ich mir auf jeden Fall dieses Wochenende anschauen werde!



Meine Kino-Filmtipps für den Monat Juli:

Kinostart: 04.07.13
Taffe Mädels - (Action, Komödie, Krimi) mit Sandra Bullock - Tipp
Der Blender - The Imposter (Doku, Drama, Thriller) - Trailer

Kinostart: 11.07.13
Das Glück der großen Dinge (Drama) - Tipp
The Call - Leg nicht auf! (Thriller, Action) - Trailer
We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte (Doku)
Die Unfassbaren (Thriller, Krimi)

Kinostart: 18.07.13
The East (Thriller) mit Ellen Page - Tipp
Pacific Rim (Action, Abenteuer) - Trailer
Only God Forgives (Thriller, Drama)

Kinostart: 25.07.13
Drei Stunden (Komödie, Romanze) - Tipp
The Company You Keep - Die Akte Grant (Thriller) - Trailer
Wolverine: Weg des Kriegers (Action, Fantasy)

Infos & Trailer meiner Kino-Tipps

Kinostart: 04.07.13
Taffe Mädels - (Action, Komödie, Krimi)
USA 2013, 1:57 Std
Regie: Paul Feig
Darsteller: Sandra Bullock, Melissa McCarthy




Kinostart: 11.07.13
Das Glück der großen Dinge (Drama)
USA 2012, 1:43 Std
Regie: Scott McGehee, David Siegel
Darsteller: Alexander Skarsgård, Julianne Moore




Kinostart: 18.07.13
The East (Thriller)
USA 2013, 1:57 Std
Regie: Zal Batmanglij
Darsteller: Brit Marling, Alexander Skarsgård, Ellen Page



Kinostart: 25.07.13
Drei Stunden (Komödie, Romanze)
Deutschland 2012, 1:41 Std
Regie: Boris Kunz
Darsteller: Nicholas Reinke, Claudia Eisinger, Peter Nitzsche



Welche Filme werdet ihr euch im Kino anschauen?

Sonntag, 30. Juni 2013

Lesenswert: "In China essen sie den Mond" von Miriam Collée

Titel: In China essen sie den Mond
Sub-Titel: Ein Jahr in Shanghai
Genre: Humorvoller Erlebnisbericht
Autorin: Miriam Collée
Dt. Erstausgabe: 01.09.2009
Format: TB, 2. Auflage 2010
13 Kapitel mit 60 Subkapitel - 267 Seiten

In China essen sie den Mond - Miriam Collée

(Über-)leben im Reich der Mitte

Autorin:
Miriam Collée, geboren 1973, arbeitete beim STERN, bis sie 2008 ihren Job auf gab, um mit Mann und kleiner Tochter nach Shanghai aufzubrechen.

Inhalt/Buchrücken:
Mitte Ein kleines Haus an der Alster, eine Schaukel im Garten, die Biokiste vor der Tür - eine junge Familie scheint am Ziel ihrer Träume angelangt. Wäre da nicht das Jobangebot aus China: Miriam, 35, Tobias, 37, und Amélie, 3, ziehen in ein Reihenhaus nach Shanghai, wo sie es als einzige Langnasen in chinesischer Nachbarschaft mit Fengshui-Geistern, toten Hühnern auf der Wäscheleine und Tupperdosen-Toiletten zu tun bekommen.

Inhalt/Klappentext:
Das Leben könnte so schön sein: ein kleines Haus an der Alster, ein großer Garten, Rundumbetreuung fürs Kind, gute Jobs für die Eltern und auch sonst alles, was das Herz begehrt. Wäre da nicht dieses Angebot aus China: Miriam und ihre kleine Familie stürzen sich ins Abenteuer und ziehen nach Shanghai Downtown – in eine Stadt, in der man zwar alles kaufen kann, nur keine frische Luft. In der 20 Millionen Menschen wohnen, die gern mal im Schlafanzug auf die Straße gehen und rückwärts laufen, um sich zu entspannen. In der Frauen Crispy, Toffie oder Chanel heißen und Angestellte einen im Stich lassen, weil sie sich eine westliche Nase operieren lassen.

1. Satz:
"Computer says no."

Warum habe ich das Buch gekauft?
Zum einen hat mich der Buchtitel und das Cover angesprochen und zum anderen hat mich interessiert, wie die Chinesen so leben.

Worum geht es (Tags)?
China, Shanghai, Erlebnisbericht, Expats, Familie, Kultur

Meine Meinung:

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut und beschreibt den Inhalt des Buches sehr passend: die Familie, der angebissene Mond, das geschenkte und das hängende Huhn, die vielen Wäscheleinen, ...

Handlung
In dem Buch schildert Miriam Collèe ihre Erlebnisse, die sie in ihrem ersten Jahr in Shanghai gemacht hat. Das Buch ist dabei in 13 Kapitel, also den ersten 13 Monaten eingeteilt. Was es mit dem angebissenen Mond auf sich hat, wird sehr humorvoll in dem Kapitel "Das Mondfest" ab Seite 110 beschrieben. Man erfährt viel über das Leben in China, die Traditionen, über die Menschen, ihre Ernährung (da kann einem manchmal schon schlecht werden) und über Handwerker!

Erzählweise
Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Miriam Collée geschrieben - und das recht humorvoll, was das Buch lesenswert macht.

Was hat mir gefallen?
Mir hat es gefallen, in das Leben in China einzutauchen und ich hab viel interessantes und merkwürdiges über die Chinesen erfahren.

Was gibt es zu kritisieren?
Das Buch gibt eine sehr subjektive Meinung über China wieder. Klar, es ist ja auch "nur" ein Erlebnisbericht. Etwas genervt haben mich aber die ständigen Wiederholungen der Probleme, die die Familie mit einheimischen Handwerkern hatte. Es wird auch überwiegend aus der Sicht der Mutter erzählt, die Arbeit des Vaters oder auch die Eindrücke des Kindes kommen meiner Meinung nach zu kurz. Sie wirkt auch sehr verwöhnt und lässt sich nicht wirklich auf das Leben in China ein. Eigentlich wäre sie doch lieber wieder in ihrer Heimat. Insgesamt werden mir die Chinesen von ihr auch viel zu negativ dargestellt....

Wer sollte das Buch lesen?
Leute, die sich für Asien und das Leben in China interessieren, oder die vor haben nach China zu reisen. Aber das Buch sollte nicht die einzige "Vorbereitung" dafür sein...

Fazit:
Ich hab mich überwiegend gut unterhalten gefühlt, aber es war nicht so, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Vielleicht konnte ich mich auch einfach nicht so mit der Familie bzw mit Miriam Collée identifizieren.

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen (Ganz gut)

Link:
In China essen sie den Mond auf Amazon


Hast du dieses Buch  auch gelesen?
Wenn ja, wie hat es dir gefallen?
Wenn nicht, willst du es noch lesen?

Kino-Rückblick: Juni 2013

Von den 5 Filmen, die ich in der Kino-Trailervorschau für Juni vorgestellt hatte, habe ich 4 gesehen: "After Earth", "Seelen", "The Purge - Die Säuberung" und "Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr". "World War Z" habe ich mir für den Juli aufgehoben!


After Earth (Genre: Sci-Fi | Abenteuer | Action)
Regie: M. Night Shyamalan 
Besetzung: Jaden Smith, Will Smith
Bewertung: 7 von 15 Punkten (Noch sehenswert)

Zu diesem Film habe ich hier eine Filmkritik geschrieben.



Seelen (Sci-Fi | Romanze | Action)
Regie: Andrew Niccol
Besetzung: Saoirse Ronan, Jake Abel, Max Irons
Bewertung: 6 von 15 Punkten (Etwas enttäuschend)

Interessantes Thema ("In der Zukunft wurde fast die ganze Menschheit von sogenannten Seelen besetzt. Diese außerirdischen Parasiten nisten sich in den Körpern ihrer Wirte ein und führen fortan deren Leben."), das aber sicher nicht neu ist (Die Körperfresser). Leider ist die Umsetzung etwas mau und zu lang geraten. Vielleicht liegt es an der Buchvorlage von Twilight-Autorin Stephanie Meyer. Ich gehöre deshalb wohl auch nicht die Zielgruppe. Gestört hat mich auch etwas diese "Off-Stimme", wenn die Hautpprotagonisten sich mit ihrer Seele auseinandersetzen muss. Saoirse Ronan hat mir noch ganz gut gefallen, sie hat z. B. in Filmen wie "Abbitte", "In meinem Himmel" und "Wer ist Hanna" mitgespielt. Insgesamt hab ich mir von dem Film aber mehr erwartet.

Andere Bewertungen:
IMDb:  5,8 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik:  2,5 von 5
Video-Kritik von DVDKritik: 6,5 von 10 (Genre), 4,5 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik von DieFilmfabrik: 3 von 10

The Purge - Die Säuberung

The Purge - Die Säuberung (Sci-Fi | Thriller | Horror)
Regie: James DeMonaco
Besetzung: Ethan Hawke, Lena Headey, Tony Oller
Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr Sehenswert)

Zu diesem Film habe ich hier eine Filmkritik geschrieben.



Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr (Action | Thriller)
Regie: Antoine Fuqua
Besetzung: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman
Bewertung: 9 von 15 Punkten (Noch sehenswert)

Auch wenn der Film eher durchschnittliche Kritiken bekommen hat - ich wollte ihn sehen, um auch im September einen Vergleich zu haben, wenn Roland Emmerichs "White House Down" ins Kino kommt. Das Thema ist nämlich identisch: Angriff auf das "Weiße Haus"!
Man kann den Film durchaus auch mit "Stirb langsam" vergleichen, aber Gerald Butler ist nicht wie Bruce Willis zur falschen Zeit am falschen Ort, sondern begibt sich freiwillig in diese Situation.
Wie kann man den Film beschreiben? Er ist sehr patriotisch und brutal, dabei durchaus spannend, humorlos, aber auch sehr realitätsfern und vorhersehbar.
Die "Welt" ist aber eigentlich nicht in Gefahr, sondern nur die USA...

Andere Bewertungen:
IMDb: 6,8 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 2,5 von 5
Video-Kritik von DVDKritik: 5,5 von 10 (Genre), 5 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik von DieFilmfabrik: 6 von 10
Video-Kritik von Brodie79: 2 von 5

Nicht gesehen habe ich "World War Z", den ich mir aber nächste Woche anschauen werde.

Meine Kino-Empfehlungen für Juli gibt es spätestens am kommenden Donnerstag.

Hast Du auch einen von diesen Filmen gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?

Freitag, 28. Juni 2013

Hörenswert: S.T.O.P. von And One (CD-Kritik)

Das neue Album von And One klingt manchmal wie Depeche Mode, Camouflage, De/Vision, Nitzer Ebb oder sogar wie Yello, aber auch oft einfach nach "And One" und manchmal sogar ganz anders, wie z. B. "Aigua", das mit ruhigem Sound und weiblichem Gesang aufwartet.

Für die Vocals hat sich And One außerdem zusätzlich Douglas McCarthy (Nitzer Ebb) ins Studio geholt. Auch Joke Jay und Rick Schah sind wieder dabei.

Meine Highlights sind die beiden Singles "Shouts of Joy" und "Back Home", sowie "H.A.T.E." von der EP.

Die "Treibwerk"-EP wertet das Album extrem auf, denn dort sind die interesanteren, teilweise noch besseren Songs! Hier zeigen "And One", was sie sonst noch so drauf haben!

Beide CD's kann man durchgängig hören, es gibt praktisch keinen Ausfall!
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And One
S.T.O.P. (Limited Edition)
2 CD's
Veröffentlicht: 25.05.2012
Amazon-Link
Wikipedia-Link
Offizielle Website
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Meine Bewertung:
S.T.O.P.: 4,52, Treibwerk: 4,75, Gesamt: 4,57 = 91 %
Anteil an mindestens guten Songs: 100%
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CD: S.T.O.P.

Shouts Of Joy - 5,0
Killing The Mercy - 4,25
Memory - 4,0
Yout Without A Me - 4,25
Don't Get Me Wrong - 4,5
Aigua - 4,0
S.T.O.P. The Sun - 4,5
The 4 - 4,0
Back Home - 5,5
Everybody Dies Tonight - 4,5
The End Of Your Life - 4,75
No Words - 5,0



EP: Treibwerk

Get it! - 4,5
H.A.T.E. - 5,5
One And - 4,75
My Mission - 4,75
Low- 4,75
Dark Heart - 4,25



Bewertung:

5,5 = Bester Song der CD
5,0 = Herausragend (absolut hörenswert)
4,75-4,5 Sehr gut (sehr hörenswert)
4,25-4,0 Gut (hörenswert)
3,75-3,0 Durchschnitt (noch hörenswert)
2,75-2,0 Langweilig (Skip-Song)
1,75-1,0 Nervig
0,75-0,0 Zum Weglaufen

Sonntag, 23. Juni 2013

Sehenswert im Kino: "The Purge - Die Säuberung" (Filmkritik)

The Purge - Die Säuberung 
Genre: Sci-Fi | Thriller | Horror
Regie: James DeMonaco
Besetzung: Ethan Hawke, Lena Headey, Tony Oller
Land: USA 2013, FSK 16, Länge: 85 Min
Kinostart: 13.06.2013

The Purge - Die Säuberung
Inhalt:
"In einem von der Kriminalität beherrschten Amerika im Jahr 2022 sieht sich die Regierung riesigen Problemen ausgesetzt: Weil die Gefängnisse überfüllt sind und die Anzahl der Straftaten anders kaum noch in den Griff zu bekommen ist, greift man zu einer radikalen Maßnahme: Es wird einmal im Jahr eine 12-Stunden-Frist eingeführt, in der jedes Verbrechen, egal ob Diebstahl oder Mord, legal wird und damit auch keine Strafe nach sich zieht. Die Polizei kann nicht gerufen werden und auch die Krankenhäuser verweigern jede Hilfe innerhalb dieser zwölf Stunden. Das soll den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Probleme zu lösen, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Als ein Einbrecher das Versteck von James Sandin (Ethan Hawke), seiner Frau Mary (Lena Headey) und ihren gemeinsamen Kindern entdeckt, wird eine schicksalsträchtige Kette von Ereignissen in Gang gesetzt: Für James und seine Familie scheint es fast unmöglich zu sein, die Nacht zu überstehen ohne selbst zu Tätern zu werden."  (Quelle: Filmstarts.de)

Filmclips & Trailer



"Ich wünsche euch eine sichere Nacht!" 

Meine Filmkritik:
Die Idee zum Film, dass jeder einmal im Jahr 12 Stunden lang ohne Konsequenzen morden darf, um die Menschheit vom "Abschaum" zu "säubern" ist schon ziemlich krass... Ähnlich war es ja auch bei den "Tributen von Panem". Der Film beschränkt sich dabei auf die Gechichte der Familie eines Sicherheitsexperten, die ihr Haus und sich vor Eindringlingen schützen müssen. Das hat mich wiederum stark an "Hostage" mit Bruce Willis, oder auch an "Panic Room" mit Jodie Foster erinnert. Der Film ist durchgehend spannend, aber auch brutal. Was mich immer stört sind verletzte Menschen, die plötzlich wieder relativ fit sind und ins Geschehen eingreifen. Auch der immer wieder der gleiche Effekt, dass einer in letzter Sekunde auftaucht, um jemanden vor dem Tod zu retten. Trotzdem, insgesamt der beste Psycho-Horror-Thriller dieses Jahres.

Meine Bewertung: 13 von 15 Punkten (Sehr Sehenswert)

Andere Bewertungen:
IMDb: 5,6 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 2 von 5
Video-Kritik von DVDKritik: 8 von 10 (Genre), 7 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik von DieFilmfabrik: 8 von 10
Video-Kritik von Filmanalyse

Links:
Wikipedia: The Purge - Die Säüberung
Facebook: The Purge - Die Säuberung
Amazon: The Purge - Die Säuberung

Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?

Freitag, 14. Juni 2013

Lesenswert: "Für Eile fehlt mir die Zeit" von Horst Evers

Titel: Für Eile fehlt mir die Zeit
Genre: Alltags-Kurzgeschichten mit Humor
Autor: Horst Evers
Erstausgabe: 01.01.2011
Format: Taschenbuch, 7. Auflage 2012
5 Kapitel - 49 Kurzgeschichten - 222 Seiten

Für Eile fehlt mir die Zeit von Horst Evers
Zitat (Klappentext):
"Leider ist in den Geschichten viel mehr wahr, als man vermuten sollte." (Horst Evers)

Autor:

Horst Evers, geboren 1967 in der Nähe von Diepholz in Niedersachsen, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin. Er jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post und gründete 1990 zusammen mit Freunden die Textleseshow «Dr. Seltsams Frühschoppen», die bald zur erfolgreichsten Lesebühne im deutschsprachigen Raum wurde. Horst Evers erhielt u. a. den Deutschen Kabarettpreis (2002) und den Deutschen Kleinkunstpreis (2008). Jeden Sonntag ist er auf radioeins zu hören. Seine Geschichtenbände, zuletzt «Für Eile fehlt mir die Zeit», sind Bestseller. Horst Evers lebt mit seiner Familie in Berlin.

Inhalt/Buchrücken:
Andere nennen es Alltag. Horst Evers nennt es Schikane.
Von Horst Evers bekommt man viele Tipps, wie die Welt ohne viel Aufwand sehr zu verbessern wäre. Zum Beispiel: «Wir nehmen allen Berlinern ihre Hunde weg und geben ihnen dafür je vier Hühner. Dann lägen auf den Bürgersteigen Eier. Es wäre quasi das ganze Jahr über Ostern.»
Auch Rechnen kann man bei Horst Evers lernen: «Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht, verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um circa zwei Jahre, verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen.»
Vor allem aber erzählt Horst Evers Geschichten: ausgesprochen komische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. Geschichten, die sich hüten, auch nur einen einzigen Ratschlag zu erteilen, aber trotzdem helfen.

1. Satz:
"Sitze im Zug und arbeite am Computer."

Warum habe ich das Buch gekauft?
Das Buch habe ich am Bahnhofskiosk liegen sehen. Der Titel hat mich sofort angesprochen. Da ich Horst Evers auch vom TV her kannte, habe ich es mir gekauft.

Worum geht es (Tags)?
Alltagsbeobachtungen, Jahreszeiten, Berlin



Meine Meinung:

Cover
Ein Mensch als Rakete... Erschließt sich mir nicht so ganz. Das soll wohl die Eile in Raum und Zeit darstellen.

Handlung
Gibt es in dem Sinne keine. Das Buch ist in 5 Kapitel aufgeteilt: Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Zweiter Frühling. Jedes Kapitel enthält etwa 10 Kurzgeschichten aus dem Alltag, die jeweils im Schnitt 4 Seiten lang sind. Die Kapitel heißen z. B. "Ich könnte auch Heidi Klum sein", "Gutenberg 2.0", "Wenn ich Jack Bauer wär" oder "Kulturstadt Bielefeld". Je nach Thema sind die Geschichten mal mehr und mal weniger interessant, aber eigentlich immer recht lustig geschrieben.

Erzählweise
Es wird aus der Ich-Perspektive von Horst Evers geschrieben. Also, es gibt keine fiktive Figur, sondern es sind Geschichten von bzw. über Horst Evers selbst.

Was hat mir gefallen?
Bei der Kürze der Geschichten kann man das Buch gut mal zwischendurch lesen: im Zug, in der Mittagspause, oder vor dem Schlafen gehen als Bettlektüre.

Was gibt es zu kritisieren?
Auch wenn das Buch in Jahreszeit-Kapiteln eingeteilt ist, fehlt irgendwie der Zusammenhang. Mache Kurzgeschichten greifen jedoch Situationen aus anderen Geschichten auf.

Wer sollte das Buch nicht lesen?
Leute ohne Humor. ;-)

Wer sollte das Buch lesen?
Alle die Horst Evers auch als Kabarettisten kennen.

Ein Satz, der mir gut gefallen hat:
"Es ist wie verhext. Wenn ich am Frühstückstisch sitze, bin ich müde. Wenn ich im Bett liege, habe ich Hunger. Immer am falschen Ort zur falschen Zeit."

Fazit:

Ich hab mir zwar etwas mehr erwartet, vielleicht mehr zitatfähige Sprüche, aber insgesamt hab ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Vielleicht gibt es ja noch bessere Bücher von ihm. "Mein Leben als Suchmaschine" hört sich jedenfalls interessant an.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen (Lesenswert)

Links:
Amazon: Für Eile fehlt mir die Zeit
Wikipedia: Horst Evers
Autor: www.horst-evers.de
Videorezension: Rezi 1, Rezi 2


Hast du dieses Buch  auch gelesen?
Wenn ja, wie hat es dir gefallen?
Wenn nicht, willst du es noch lesen?
Hast du vielleicht schon andere Bücher von Horst Evers gelesen?

Sonntag, 9. Juni 2013

Sehenswert im Kino: "After Earth" (Filmkritik)

Titel: After Earth
Genre: Sci-Fi | Abenteuer | Action
Regie: M. Night Shyamalan 
Darsteller: Jaden Smith, Will Smith
Land: USA 2013, FSK 12, Länge: 100 Min
Kinostart: 06.06.2013

Handlung: 
Es ist eintausend Jahre her, dass die Menschheit nach einer verheerenden Katastrophe die Erde verlassen musste und Nova Prime ihre neue Heimat wurde. Der legendäre General Cypher Raige (Will Smith) kehrt nach Jahren der Abwesenheit und Dienstpflicht zu seiner Familie zurück, zu der er mittlerweile ein entfremdetes Verhältnis hat. Doch nun ist er bereit, ein guter Vater zu sein und sich um seinen dreizehnjährigen Sohn Kitai (Jaden Smith) zu kümmern. Als ein Asteroidenhagel Cyphers und Kitais Schiff zerstört, müssen die beiden auf einem bisher unbekannten und gefährlichen Planeten notlanden. Bei dem Zusammenprall wird Cypher schwer verletzt. Nun liegt es an Kitai, schnell das feindselige Gelände zu erkunden und die Rettungsaktion zu leiten. Sein ganzes Leben lang hat sich Kitai nichts anderes gewünscht, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und wie dieser ein großer Soldat zu werden. Jetzt bekommt er seine Chance. Doch um ihn herum lauern unbekannte Gefahren, hochentwickelte Tiere greifen ihn an und eine feindselige Alien-Kreatur ist ihm auf den Fersen... (Quelle: Filmstarts.de)

TRAILER



Meine Kritik:
Der Trailer hatte mich neugierig gemacht, auch wenn er mich nicht ganz überzeugte. Wie so oft habe ich mir dann vorher einige Kritiken angehört bzw gelesen. Die waren eher negativ. Trotzdem wollte ich den Film sehen, habe aber meine Erwartungen deutlich herabgesetzt. Das war auch gut so.
Ich hatte auf einen Sci-Fi Film gehofft, aber "After Earth" war dann doch leider überwiegend ein Abenteuerfilm mit Sci-Fi-Elementen.
Die Story ist eher dürftig. Die schauspielerischen Leistungen und die Dialoge von Jaden und Will Smith leider auch. ich konnte mit den beiden Hauptakteuren irgendwie nicht richtig mitfiebern. Trotz einiger Längen ist "After Earth" aber durchaus auch spannend und insgesamt nicht so schlecht, wie einige Kritiker ihn machen. Sicherlich sind auch die Effekte und Animationen nicht alle perfekt. Das Szenenbild und insbesondere die Soundtrack von James Newton Howard haben mir aber sehr gut gefallen!
Die Scientololgy-Parallelen im Film sind aber auch nicht von der Hand zu weisen (z. B. Angstbekämpfung bzw Angstkontrolle und Gefühlskontolle).

Meine Bewertung:  7 von 15 Punkten (Noch sehenswert)
Sehr niedrige Bewetungen gebe ich eher selten und so sind die 7 Punkte, die ich "After Earth" gebe - im Vergleich zu den anderen 20 Filmen, die ich dieses Jahr gesehen habe - die immerhin zweitschlechteste Bewertung...

Andere Bewertungen:
IMDb: 4,7 von 10 (User)
Filmstarts.de-Kritik: 3,5 von 5 
Video-Kritik (DVDKritik): 1,0 von 10 (Genre), 2 von 10 (Gesamt)
Video-Kritik (DieFilmfabrik): 3 von 10

Links:
 

Offizielle Website von After Earth
After Earth auf Wikipedia
DVD auf Amazon

Hast Du den Film gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?

Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht ...

Es ist wieder die Zeit, in der viele Jogger unterwegs sind und auch ich mich hab motivieren lassen, mal wieder meine Laufschuhe anzuziehen. Doch dieser Spruch gibt mir etwas zu denken ...
"Wer jeden Tag eine Stunde laufen geht,
verlängert zwar seine Lebenserwartung im Schnitt um ca. zwei Jahre,
verbraucht aber insgesamt vier Jahre seines Lebens nur fürs Laufen!" *

Okay, das ist nicht ganz ernst gemeint ... ;-)

Man läuft ja auch nicht, um sein Leben zu verlängern... jedenfalls nicht nur aus diesem Grund... Da gibt es sicher genug andere und bessere Gründe ... 

Gehst Du regelmäßig joggen? 
Und wenn ja, was sind Deine Motivationsgründe?

*Dieser Spruch ist aus dem Buch "Für Eile fehlt mir die Zeit" von Horst Evers. Zu diesem Buch habe ich auch eine Rezension geschrieben.


Donnerstag, 6. Juni 2013

Kinovorschau: Juni 2013

Der Juni wird ein sehr interessanter Kino-Monat! Insgesamt starten 10 Filme, die erwähnenswert sind und von denen für mich 5 in die engere Wahl kommen.

Hier sind meine Kino-Filmtipps für den Monat Juni:

Kinostart: 06.06.13
After Earth (Tipp)
Das wundersame Leben von Timothy Green (Fantasy mit Jennifer Garner)
Before Midnight (Drama mit Ethan Hawke)
Kinostart: 13.06.13
The Purge - Die Säuberung (Tipp)
Seelen (Tipp)
Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr (Tipp)
Kinostart: 20.06.13
Man of Steel (Comic-Action mit Henry Cavill)
Promised Land (Umwelt-Drama mit Matt Damon)
Kinostart: 27.06.13
World War Z (Tipp)
The Grandmaster (Martial-Arts-Film)

Infos & Trailer meiner Kino-Tipps

Kinostart: 06.06.13

After Earth
Sci-Fi | Action | Abenteuer
R: M. Night Shyamalan
D: Jaden Smith, Will Smith, Sophie Okonedo



Kinostart: 13.06.13

The Purge - Die Säuberung
Sci-Fi | Thriller | Horror
R: James DeMonaco
D: Ethan Hawke, Lena Headey, Tony Oller



Seelen
Sci-Fi | Romanze | Action
R: Andrew Niccol
D: Saoirse Ronan, Jake Abel, Max Irons



Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr
Krimi | Action | Thriller
R: Antoine Fuqua
D: Gerard Butler, Aaron Eckhart, Morgan Freeman




Kinostart: 20.06.13

Man of Steel
Sci-Fi | Action | Abenteuer
R: Zack Snyder
D: Henry Cavill, Kevin Costner, Diane Lane, Russel Crowe
Trailer

Kinostart: 27.06.13

World War Z
Thriller | Horror | Sci-Fi
R: Marc Forster
D: Brad Pitt, Mireille Enos, James Badge Dale



Welche Filme werdet ihr euch im Kino anschauen?

Samstag, 1. Juni 2013

Hörenswert: "Prag" mit Nora Tschirner

Konzertbericht: "Prag" am 30.05.13 im Rosenhof in Osnabrück

Ich kannte vorher nur 3 Songs von "Prag", die mir allerdings auch schon ganz gut gefallen haben, aber der Hauptgrund meines Konzertbesuchs war natürlich Nora Tschirner live zu erleben!
Es waren nur 150 Zuschauer da, aber dadurch gab es der Veranstaltung eine gemütliche Atmosphäre. Der Raum war mit Tischen und Barhockern ausgestattet. Das Ticket kostete 25,70 Euro.

Zur Band Prag gehören: Erik Lautenschläger, Tom Krimi und Nora Tschirner. Auf der Bühne waren zusätzlich 7 Musiker!

Prag mit Nora Tschirner in Osnabrück

Die bekanntesten Songs sind "Sophie Marceau", "Bis einer geht" (mit 3 Osnabrücker Background-Sängerinnen) und "Wieder gut". Diese Songs habe ich alle auf Video aufgenommen, ebenso wie den ruhigen Song "Zweiter".



Nora Tschirner war gut drauf und hat sich auch mit ihrem Babybauch nicht geschont! Hier spielt sie ein Solo á la Alice Cooper:



Sie hat das Publikum auch immer wieder gut unterhalten, z. B. als sie die Osnabrücker als Countryfans einschätzt, oder als Nora anfängt zu philosophieren ;-)



Das Konzert dauerte insgesamt etwa 110 Minuten inklusive 4 Zugaben. Eine Vorgruppe gab es nicht. Also, mir hat der Abend sehr gut gefallen und ich nur jedem empfehlen sich diese Band live anzuschauen! Es lohnt sich!

Die Band "Prag"
Zum Schluss noch ein paar Links:

Hast Du auch schon ein Konzert von Prag besucht, die CD von Prag in Deinem Besitz oder bist Du Fan von Nora Tschirner?

Freitag, 31. Mai 2013

Kino-Rückblick: Mai 2013

Von den 6 Filmen, die ich in der Kino-Trailervorschau für Mai vorgestellt hatte, habe ich 3 gesehen: "Passion", "Stoker" und "Star Trek Into Darkness", Dazu kam "Das hält kein Jahr", der schon im April anlief.

Es war ein sehr abwechslungsreicher Kino-Monat, mit einem Psycho-Drama, einem Mystery-Thriller, einem Sci-Fi-Action-Film und einer Komödie. Es war kein herausragender Film dabei, aber alle sind absolut sehenswert.




Stoker (Drama, Mystery, Thriller)
Regie: Park Chan-wook aus Südkorea

Besetzung: Nicole Kidman, Mia Wasikowska, Matthew Goode
Bewertung: 12 von 15 Punkten (Sehenswert)

Nach einem etwas langsameren Anfang wird "Stoker" richtig spannend. Die Schauspieler spielen sehr überzeugend, insbesondere Mia Wasikowska als India ist sehr mysteriös. Das herausragende Szenenbild und die Erzählweise erinnern an Hitchcock. In sofern kann ich diesen Film nur empfehlen!



Star Trek Into Darkness (Sci-Fi Action)
Regie: J.J. Abrams

Besetzung: Chris Pine, Zachary Quinto

Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)

Wenn man bisher alle Star Trek Kinofilme gesehen hat, kommt man auch um diesen nicht herum. 2009 wurde mit "Star Trek: Die Zukunft hat begonnen" ein Neuanfang gestartet. Das wird hier fortgesetzt. Und da J. J. Abrams für Qualität steht, wird man - vor allem was die Action betrifft - nicht enttäuscht. Ein richtiger Blockbuster. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, was mir persönlich besonders gut gefiel, weil ich eigentlich nicht so ein Action-Fan bin. Ich habe den Film in 3D gesehen und muss sagen... das hätte ich mir sparen können, aber ich bin sowieso kein Fan von 3D. Das sieht (im wahrsten Sinne des Wortes) wohl jeder anders ....



Das hält kein Jahr (Komödie)
Regie: Dan Mazer
Besetzer: Rose Byrne, Rafe Spall, Simon Baker
Bewertung: 11 von 15 Punkten (Sehenswert)

Eigentlich bin ich kein Hochzeitsfilm-Freund, aber hier geht es ja genau um das Gegenteil. "Das hält kein Jahr" beginnt dort, wo romantische Komödien enden. Dies ist also keine Romantik-Komödie!
Und es ist keine amerikanische Komödie, sondern eine britische! Wer also auf trockenen schwarzen Humor á la Monty Python steht, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen! "Taube tot, Taube tot!" "Keine Angst, ich glaube die tut nur so." ;-)


Passion (Psycho-Drama, Krimi)
Regie: Brian de Palma

Besetzung: Rachel McAdams, Noomi Rapace, Karoline Herfurth 
Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)
 
Zu diesem Film habe ich schon eine Filmkritik geschrieben.

"Der große Gatsby", "Jeder hat einen Plan" und "To The Wonder" habe ich nicht gesehen, weil ich mich pro Monat immer auf 4 Kino-Filme beschränke(n muss)...

Meine Juni-Empfehlungen gibt es am kommenden Donnerstag.

Hast Du auch einen von diesen Filmen gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?

Donnerstag, 30. Mai 2013

Sehenswert im Kino: "Passion" (Filmkritik)

Titel: Passion 
Remake des französischen Thrillers "Love Crime" von Alain Corneau

Genre: Drama, Thriller, Krimi
Regie: Brian de Palma
Besetzung: Rachel McAdams, Noomi Rapace, Karoline Herfurth 

Drehzeit: 06.03.2012 bis 11.04.2012
Kinostart: 02.05.2013
DVD-Veröffentlichung: 19.11.2013

"Passion" von Brian de Palma mit Rachel McAdams, Noomi Rapace und Karoline Herfurth

Inhalt
Zwei Frauen liefern sich einen erbitterten Machtkampf. Christine (Rachel McAdams) ist eine smarte und ehrgeizige Führungskraft in der Berliner Niederlassung eines internationalen Werbeunternehmens. Ihre wichtigste Mitarbeiterin Isabelle (Noomi Rapace) verstrickt sie in manipulative Machtspiele und nutzt die zunehmend intime Beziehung für sich aus. Sie demütigt Isabelle vor versammelter Belegschaft. Diese sinnt auf Rache und hat mit der treuen Assistentin Dani (Karoline Herfurth) eine überaus engagierte Verbündete an der Seite. Es kommt zu einer Katastrophe...(Quelle: Filmstarts.de)

Trailer & Filmclips



Meine Kommentar zum Film: 
Als Fan von Karoline Herfurth musste ich mir "Passion" natürlich anschauen, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht getan, weil die Kritiken im Vorfeld doch eher negativ waren. Ich wollte mir aber selbst ein Urteil bilden und hatte meine Erwartungen vorsichtshalber etwas heruntergeschraubt ...
Mir gefiel der Psychokrieg um Macht, Erfolg und Liebe zwischen den drei sehr unterschiedlichen Frauen aber sehr gut. Als Erotik-Thriller, wie der Film beworben wurde, würde ich den Streifen allerdings nicht bezeichnen, eher als Psychothriller-Drama mit Krimielementen. Hitchcock lässt grüßen!
Ich hatte auch befürchtet, dass Karoline Herfurth nur eine sehr kleine unbedeutende Rolle hat, auch weil sie im Trailer nicht vorkam, aber dem war zum Glück nicht so. Sie hat sogar eine sehr entscheidende Rolle ...!
Hier gibt es ein sehr gutes "Making of" von "Passion", mit vielen Szenen und Hintergründen zum Film, in dem aber leider auch recht viel von der Handlung vorweggenommen wird (Achtung: Spoiler!). Deshalb solltet ihr euch vielleicht besser zuerst den Film im Kino anschauen.

Meine Bewertung: 10 von 15 Punkten (Sehenswert)

Links:
IMDb
Filmstarts.de

DVD auf Amazon

Hast Du den Film im Kino gesehen? Wenn ja, wie hat er Dir gefallen?

Sonntag, 19. Mai 2013

Lesenswert: "Goodbye Chinatown" von Jean Kwok

Titel: Goodbye Chinatown Originaltitel: Girl in Translation
Genre: Zeitgenössische Literatur, Roman mit autobiografischem Bezug

Autorin: Jean Kwok, Übersetzung: Verena Kilchling,
Erschienen: 2010, Dt. Erstausgabe: 18.06.12
Format: Taschenbuch, 14 Kapitel, 347 Seiten

"Goodbye Chinatown" von Jean Kwok


Autorin:
Jean Kwok wurde als jüngstes von sieben Kindern in Hongkong geboren. Ihre Familie emigrierte nach Brooklyn, wo auch Jean lange Zeit in einem Sweatshop in Chinatown arbeitete. Sie wurde frühzeitig an der Harvard-Universität angenommen und übernahm dort meistens vier Jobs gleichzeitig, um ihre Familie zu unterstützen und ihr Studium zu finanzieren. Heute lebt Jean Kwok mit ihrem Mann und zwei Söhnen in den Niederlanden. »Goodbye Chinatown« ist ihr erster Roman.


Jean Kwok über "Girl in Translation"



Inhalt/Buchrücken:
Tagsüber fasziniert sie ihre Lehrer mit ihrem brillanten Verstand. Nachts näht sie für einen Hungerlohn Röcke in Chinatown. Die junge Kimberly Chang lebt in zwei Welten. Doch nur eine Welt kann ihr eine Zukunft bieten...
Die elfjährige Kimberly Chang verlässt mit ihrer Mutter Hongkong, um in New York bei einer Verwandten ein neues Leben zu beginnen. Doch dort angekommen, lässt Tante Paula die beiden für einen Hungerlohn in ihrer Kleiderfabrik arbeiten. Kimberly aber ist ein hochbegabtes Kind mit einem brillanten mathematischen Verstand. Ihre Lehrer merken bald, dass sie zu Höherem bestimmt ist. Doch Kimberly kann ihren Weg nur gehen, wenn es ihr gelingt, auch ihre sanftmütige Mutter aus dem Elend Chinatowns herauszuholen.


Worum geht es (Tags)?
Auswandern, New York, China, Fabrikarbeit, Stipendium, Familie, Freundschaft, Erste Liebe


Warum habe ich das Buch gekauft?
Ich interessiere mich für asiatische Literatur. Bisher habe ich aber nur Bücher aus Japan gelesen. Die Geschichte spielt zwar nicht in Asien, sondern in den USA, aber es geht um ein chinesisches Mädchen, das mit ihrer Mutter nach Amerika ausgewandert ist. Mir gefiel auch, dass es
mit autobiografischem Bezug geschrieben wurde.
 
1. Satz:
"Ich bin mit einem Talent auf die Welt gekommen."


Meine Rezension:
Cover
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich konnte mir das Mädchen auf dem Buchcover gut als Kimberly vorstellen.
Erzählweise
Die Geschichte wird in der Ich-Erzählung, aus der Sicht von Kimberly, rückblickend erzählt. Oft werden chinesische Redewendungen eingefügt, die anschließend erläutert werden. Das hat mir gut gefallen. 
Handlung
Beim Lesen habe ich immer nur gedacht, mein Gott, wie halten Kim und ihre Mutter das nur aus, unter so ärmlichen Bedingungen zu leben? Welche Kraft und welchen Willen muss ein elfjähriges Mädchen haben, um sich praktisch ganz allein, in der neuen Umgebung in einem neuen Land zurecht zu finden? Immer wieder gibt es Rückschläge, man leidet mit ihr und fragt sich, wann es endlich besser wird... Es dauert sehr lange. Inhaltlich geht es um die Beziehung von Kim zu ihrer Mutter (die kaum ein Wort englisch spricht), ihrer Tante (die sie nach Amerika gebracht hat), ihrer besten Freundin, den (fiesen) Mitschülern, den Lehrern und um die erste Liebe. Es geht um das Leben in einer unwürdigen Wohnung, die harte Arbeit in einer Kleiderfabrik, das Lernen in der Schule und das Überleben fast ohne finanzielle Mittel. Alles wirkt sehr realistisch. Überhaupt hab ich das Gefühl. dass der Roman autobiografische Elemente enthält.
Ende
Im letzten Kapitel sind 12 Jahre vergangen und man erfährt, wie sich das Leben von Kimberly weiterentwickelt hat. Mir hat der Schluss gut gefallen, denn es gibt keine offenen Fragen mehr. Das Abschlusskapitel ist noch einmal hochemotional und man stellt sich die Frage, hätte ich in ihrer Situation (vor 12 Jahren) auch so gehandelt?

Fazit:
Das Buch hat mich ähnlich gefesselt, wie "Die Geisha" von Arthur Golden, deshalb volle Punktzahl! Ich kann mir gut vorstellen, und ich hoffe, dass das Buch auch noch verfilmt wird.


Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen (Sehr empfehlenswert)
 
Links:
Goodbye Chinatown bei Amazon

Goodbye Chinatown bei LovelyBooks
Video-Rezension
Website von Jean Kwok

Hast du dieses Buch  auch gelesen?
Wenn ja, wie hat es dir gefallen? 
Wenn nicht, willst du es noch lesen?